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RIM nennt sich neu Blackberry

Blackberry hat das neue Betriebssystem vorgestellt, das dem Smartphone-Pionier das Überleben sichern soll. Gleichzeitig hat Konzernchef Thorsten Heins eine strategische Umbenennung des Unternehmens angekündigt.

Mit seinen neuen Geräten, dem Blackerry Z10...
Mit seinen neuen Geräten, dem Blackerry Z10...
Lefteris Pitarakis, Keystone
...und dem Q10 (mit physischer Tastatur) will Blackberry an die Technik der multimedial ausgerichteten Telefone und an die Nutzung von Apps, also anwendungsorientierten Geräten der Konkurrenz, anknüpfen. In der Mitte: Blackberry-Chef Thorsten Heins.
...und dem Q10 (mit physischer Tastatur) will Blackberry an die Technik der multimedial ausgerichteten Telefone und an die Nutzung von Apps, also anwendungsorientierten Geräten der Konkurrenz, anknüpfen. In der Mitte: Blackberry-Chef Thorsten Heins.
Lefteris Pitarakis, Keystone
«Ich werde nicht ein Produkt auf den Markt bringen, das noch nicht bereit ist, die Ansprüche der Kunden zu erfüllen», so Heins über die Software, deren Einführung sich immer wieder verzögert hat. (1. Mai 2012)
«Ich werde nicht ein Produkt auf den Markt bringen, das noch nicht bereit ist, die Ansprüche der Kunden zu erfüllen», so Heins über die Software, deren Einführung sich immer wieder verzögert hat. (1. Mai 2012)
Reinhold Matay, Keystone
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Blackberry greift auf dem Smartphone-Markt wieder an. Der kanadische Hersteller Research in Motion (RIM) hat heute in New York bei der Präsentation des neuen Betriebssystems Blackberry 10 gleich zwei neue Geräte vorgestellt und eine strategische Umbenennung seines Unternehmens angekündigt. Fortan nennt sich der Konzern nach seinem bekanntesten Produkt - Blackberry, wie Konzernchef Thorsten Heins mitteilte.

Der angeschlagene Konzern und sein Chef stehen unter enormem Druck. Einst hatten Blackberry-Telefone den Smartphone-Markt dominiert. Mit dem Aufstieg von Rivalen wie Apple, Samsung und Google verloren die Kanadier aber technisch zunehmend den Anschluss. So sollte die neue Software bereits Anfang 2012 auf den Markt kommen, dies wurde dann aber mehrfach verschoben. Beobachter halten den Erfolg von Blackberry 10 für entscheidend für die Zukunft des Konzerns.

An Technik der Konkurrenten anknüpfen

Mit seinen neuen Geräten, dem Q10 mit einer physischen Tastatur und dem Z10, will Blackberry an die Technik der multimedial ausgerichteten Telefone und an die Nutzung von Apps, also anwendungsorientierten Geräten der Konkurrenz, anknüpfen. Die Bedienung der Blackberrys soll den Angaben zufolge einfacher werden. Unter anderem soll es zudem einfacher werden, beim Schreiben von Meldungen die Sprache zu wechseln.

Das Z10 soll schon morgen in Grossbritannien auf den Markt kommen und am 5. Februar dann in Kanada. Die Kosten liegen laut Heins bei etwa 150 Dollar (etwa 110 Euro) mit Vertragsbindung. Er machte keine Angaben darüber, wann das Q10 an den Start gehen soll und was es kosten wird.

dapd/miw/rek

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