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Die Nabelschnur verschwindet

Für das Aufladen des Akkus sind drahtlose Geräte immer noch auf Kabel mit winzigen Steckern angewiesen. Bequemer ist die kabellose Stromversorgung, bei der es genügt, das Handy auf das Ladegerät zu legen.

Wenn sich drahtloses Laden durchsetzt, ist damit Schluss: Kabel- und Adaptersalat. Foto: Jae C. Hong (Keystone)
Wenn sich drahtloses Laden durchsetzt, ist damit Schluss: Kabel- und Adaptersalat. Foto: Jae C. Hong (Keystone)

Die Zahnbürste machte den Anfang. Wenn der Akku der elektrischen Philips Sonicare leer ist, stellt man die Bürste in ein spezielles Glas. Ohne Steckerchen oder empfindliche Kontakte wird sie mit Strom versorgt. Die Übertragung der Energie läuft nicht über Stromleiter, sondern über elektromagnetische ­Wellen, wie im Funkverkehr. Dieses ­Verfahren gibt es auch für Handys. ­Praxisreif ist die kabellose Stromver­sorgung von Küchengeräten, Fernseh­apparaten, Herzschrittmachern und von Elektroautos. Es gibt Branchenanalysten, die in der drahtlosen Stromver­sorgung eine kommende Selbstverständlichkeit ­sehen.

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