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Das kleinste Smartphone der Welt

Es muss nicht immer iPhone oder Android sein: Auch das winzige Multimedia-Handy HP Veer hat Qualitäten. Wir zeigen die Plus- und Minuspunkte.

Das HP Veer ist mit einer Länge von 8,4 Zentimetern und einer Bildschirmdiagonalen von 6,6 Zentimetern um einiges kleiner als das iPhone 4 (links im Bild).
Das HP Veer ist mit einer Länge von 8,4 Zentimetern und einer Bildschirmdiagonalen von 6,6 Zentimetern um einiges kleiner als das iPhone 4 (links im Bild).
Reto Knobel
Es verfügt sowohl über einen Touchscreen als auch eine ausziehbare Tastatur.
Es verfügt sowohl über einen Touchscreen als auch eine ausziehbare Tastatur.
Reto Knobel
Stellt man das Gerät auf die Ladestation HP Touchstone, lädt es sich auf. Das Handy wechselt dann automatisch in den Freisprechmodus.
Stellt man das Gerät auf die Ladestation HP Touchstone, lädt es sich auf. Das Handy wechselt dann automatisch in den Freisprechmodus.
Reto Knobel
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Es wiegt nur gerade 106 Gramm und verfügt über einen Mini-Bildschirm mit einer Bildschirmdiagonalen von 6,6 Zentimetern. Ein solchermassen konzipiertes Mobiltelefon geht normalerweise als Handy durch. Nicht so das HP Veer – das Mobile mit dem Betriebssystem WebOS kommt als vollwertiges Smartphone daher.

Hochwertige Verarbeitung

Der Nachfolger des Palm Pixi – HP hat den vormaligen Handheld-Pionier Palm 2010 übernommen – ist nicht nur aufgrund seiner Grösse im Zeitalter der immer grösser werdenden Smartphone-Bildschirme ein Hingucker. Obwohl komplett aus Gummi gefertigt, wirkt das Veer nicht billig, sondern absolut hochwertig – dieser Eindruck wird durch die abgerundeten Ecken noch verstärkt.Redaktion Tamedia hat das Gerät einen Tag lang getestet. Überzeugt hat trotz seines Miniformats das Display mit einer Auflösung von 320 mal 400 Pixeln und das Betriebssystem: WebOS ermöglicht problemloses Switchen zwischen den Applikationen (von denen es leider zu wenig gibt). Ebenfalls zu gefallen vermag die Ladestation: Das Smartphone wird kabellos aufgeladen, indem es auf das HP Touchstone gelegt wird.

Zu kleine Tasten

Die vom amerikanischen Computergiganten Hewlett-Packard als Pluspunkt angepriesene, ausschiebbare Tastatur hingegen kann nicht ganz überzeugen: Obwohl mit einem satten Druckpunkt ausgestattet, sind die Tasten zu klein. Mit normalgrossen Fingern lässt sich die Qwertz-Tastatur fast nur via Stift oder Fingernagel bedienen. Selbst Frauen mit kleineren Händen haben hier Mühe.

Umso unverständlicher, dass das Veer zwar über einen berührungsempfindlichen Bildschirm (mit einem Gestenbereich am unteren Rand) verfügt, aber bei Texteingaben keine Tastatur eingeblendet wird wie etwa beim iPhone. Die Hintergrundbeleuchtung hingegen ist bei der Nutzung im Dunklen im wahrsten Sinne des Wortes ein Hingucker.

Apropos Licht: Das Veer verfügt über eine 5-MP-Kamera. Da ein Blitz fehlt, sind anständige Aufnahmen nur bei genügend Umgebungslicht möglich. Als weitere Minuspunkte müssen die zwingende Einrichtung eines Palm-Profils sowie der Akku, der fest eingebaut ist, erwähnt werden.

Kein Businesshandy, aber cooles Zweitgerät

Fazit: Das HP Veer ist zweifellos das bisher beste mobile Gerät mit dem Betriebssystem WebOS. Auch optisch vermag es zu überzeugen. Der kleine Bildschirm stört beim Surfen nicht wirklich, zumal man wie beim Apple-Smartphone Webseiten mit Spreizbewegungen vergrössern kann. Hingegen braucht, wer längere Nachrichten schreibt, wegen der Miniaturtasten auf der ausschiebbaren Tastatur viel Geduld. Als Business-Gerät kommt es darum nicht infrage. Als Zweitgerät hingegen hat das HP Veer auf dem Markt eine Chance verdient.

Digitec.ch verkauft das Gerät mit 8 GB grossem Flashspeicher (6 GB frei verfügbar) ohne Vertragsbindung für 339 Franken. Mit einem zweijährigen Abo (Me, MTV mobile next oder Natel xtra liberty medio) ist es kostenlos.

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