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Das grosse Android-Rätsel

Das mobile Betriebssystem von Google ist eine einzige Erfolgsstory. Nun tritt Android-Chef Andy Rubin überraschend zurück. Was steckt dahinter?

Der Android-Vater Andy Rubin...
Der Android-Vater Andy Rubin...
AFP
...hat die Verantwortung für das erfolgreiche Smartphone-Betriebssystem Android in neue Hände übergeben. (2. Februar 2011)
...hat die Verantwortung für das erfolgreiche Smartphone-Betriebssystem Android in neue Hände übergeben. (2. Februar 2011)
Paul Sakuma, Keystone
Auch im Tablet-Segment holt Google gegenüber Apple auf. Nach Einschätzung von Marktforschern wird Apple im laufenden Jahr erstmals weniger Tablets als die Konkurrenz verkaufen. Der Marktanteil des iPad werde auf 46 Prozent zurückgehen, prognostiziert das Institut IDC.
Auch im Tablet-Segment holt Google gegenüber Apple auf. Nach Einschätzung von Marktforschern wird Apple im laufenden Jahr erstmals weniger Tablets als die Konkurrenz verkaufen. Der Marktanteil des iPad werde auf 46 Prozent zurückgehen, prognostiziert das Institut IDC.
AFP
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Die Ankündigung kommt überraschend. «Andy hat entschieden, dass es Zeit ist, das Regiment zu übergeben und bei Google ein neues Kapitel aufzuschlagen», heisst es in einer Mitteilung auf dem offiziellen Firmenblog, geschrieben von Unternehmenschef Larry Page höchstpersönlich.

Der Google-Mitgründer lobt den 50-jährigen Rubin in den höchsten Tönen: Vor der Android-Ära sei der Aufwand, Dienste für mobile Geräte zu bauen, extrem gewesen. «Wir hatten mehr als 100 Telefone in unserem Schrank und haben unsere Software so ziemlich für jedes Gerät einzeln entwickelt.» Rubins offenes System habe dies verändert. Rubin werde «ein neues Kapitel» bei Google aufschlagen, so Page. Er nannte keine Gründe für den Abgang des Mannes, der mitverantwortlich war für die Android-Gründung im Jahr 2003. Das Start-up wurde vor acht Jahren vom Suchmaschinenriesen übernommen, Rubin behielt seinen Job.

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