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Anonym suchen mit dem iPhone

Durch den Abhörskandal erleben Suchmaschinen einen Boom, die anonymes Surfen versprechen. Eine davon Duck Duck Go, die für iOS und Android erschienen ist.

Duck Duck Go für iOS: Blick auf Suchergebnisse.
Duck Duck Go für iOS: Blick auf Suchergebnisse.
Anatol Heib

Wer im Internet sucht, hinterlässt im Allgemeinen zahlreiche Spuren. Abhilfe versprechen alternative Suchanbieter. Nach ihren Angaben speichern sie nicht, von welchem Internetanschluss die Suchanfrage kommt, und nutzen keine Cookies, um ihre Nutzer zu verfolgen. Die meistgenutzten sind Ixquick.com und Duckduckgo.com: Von letzterer Suchmaschine ist bereits vor einer Woche eine kostenlose Version für iOS und Android erschienen.

Deutlich mehr Zugriffe

Fristeten die Google-Alternativen, die anonymes Surfen versprechen, bisher ein Nischendasein, haben sie durch die Enthüllungen um die staatlichen Schnüffelprogramme Prism und Tempora deutlich an Popularität gewonnen. Das gilt insbesondere für die Duck-Suchmaschine von Gabriel Weinberg, die 2008 aufgeschaltet wurde. Seine Bilanz auf Twitter: «Es dauerte 1445 Tage, bis wir bei einer Million Suchanfragen täglich waren, 483 Tage, bis es 2 Millionen waren, und nun nur acht Tage, um drei Millionen Suchanfragen zu erreichen.»

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