Whatsapp gibts jetzt auch für PC und Mac

Den beliebten Messenger kann man jetzt auch auf Windows und OS X installieren. Die Sache hat nur einen Nachteil.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Auf dem Smartphone ist Whatsapp eine feste Grösse. Mit anderen Geräten tut sich der beliebte Messenger aus dem Hause Facebook schwer. Bis anhin konnte man auf PC und Mac den Dienst nur im Webbrowser nutzen.

Seit heute gibt es Whatsapp auch als eigenständiges Programm, wie das Unternehmen in einem Blogbeitrag angekündigt hat.

Bessere Benachrichtigungen

Damit man die App installieren kann, braucht es mindestens Windows 8 (In unserem Test funktionierte allerdings auch Windows 7.) oder Mac OS 10.9, wie das Unternehmen mitteilt. Da die App direkt auf dem Desktop laufe, habe man den vollen Support für native Desktop-Benachrichtigungen und bessere Tastaturkürzel, heisst es weiter.

Im Windows Store sucht man aber vergebens nach der entsprechenden App. Herunterladen muss man Whatsapp für den PC oder Mac hier.

Nicht ohne das Handy

Damit Whatsapp auf dem PC oder Mac funktioniert, braucht es ein Handy mit dem Messenger darauf. Per QR-Code werden die beiden verbunden. Wie bei der Browserversion ist es aber auch bei der neuen Variante so, dass sie nur funktioniert, wenn das Handy mit dem Internet verbunden ist.

Einfach schnell den PC einschalten, wenn das Handy keinen Akku mehr hat, ist also keine Option. Sobald das Handy vom Internet getrennt wird, reklamiert die PC- oder Mac-App und stellt ihren Dienst ein (siehe Bildstrecke).

Weiterhin fehlt auch eine Whatsapp-App für Android- und iOS-Tablets. Andere Messenger wie Microsofts Skype, Apples iMessage, Googles Hangouts oder Facebooks Messenger sind da flexibler.

(Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 11.05.2016, 09:21 Uhr

Artikel zum Thema

Die vielen Erben des SMS

Hintergrund Zahlreiche Kurznachrichtendienste buhlen um Nutzer. Nach der Whatsapp-Übernahme wittern die kleinen Anbieter Morgenluft. Mehr...

Whatsapp macht das Abhören unmöglich – auch für sich selbst

Der Kommunikationsdienst führt eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein. Der Konflikt mit Washington ist vorprogrammiert. Mehr...

Whatsapp schafft die Abogebühr wieder ab

Dank der Übernahme durch Facebook: Der Kurzmitteilungsdienst stellt die Zahlung von einem Dollar pro Jahr wieder ein. Mehr...

Blogs

Tingler Bin ich fix?

Mamablog Ist geschlechtsneutrale Erziehung extrem?

Die Welt in Bildern

Grossflächig: Der für seine in die Landschaft integrierten Kunstwerke bekannte französische Künstler Saype zeigt im Park La Perle du Lac sein Werk «Message from Future». (16. September 2018)
(Bild: Valentin Flauraud) Mehr...