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Wie Apple sein «UFO» anpreist

Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiten zum «Apple-UFO» starten. Mit einem Video soll der neue, kreisrunde Hauptsitz dem Stadtrat von Cupertino schmackhaft gemacht werden – doch das wäre gar nicht nötig.

Vielleicht wäre es das letzte Vermächtnis von Steve Jobs – ganz sicher aber wird der der geplante neue Hauptsitz des Technologiekonzerns Apple, der Apple Campus 2 im kalifornischen Cupertino, ein Gebäude der Superlative. Dafür garantiert schon der Erschaffer: Sir Norman Foster, britische Architektur-Legende und Vater von Prestigeprojekten wie der gläsernen Reichstagskuppel in Berlin oder der SwissRe-Gurke in London.

Apple ist der grösste Arbeitgeber in der kalifornischen 50'000-Einwohner-Stadt Cupertino. Am 15 November stimmt der Stadtrat über die Baubewilligung für das Apple-UFO ab. Obwohl ein Ja als sicher gilt, hat der Konzern einen Botschafter zu den Herren Stadträten geschickt – mit einem standesgemässen Hochglanzvideo im Gepäck (siehe oben; das Video der gesamten Präsentation vor dem Cupertino City Council finden Sie hier).

Gewohnt revolutionär

Darin werden die Vorzüge des neuen Campus hervorgehoben: 80 Prozent Grünfläche, Null Treibhausgasausstoss, natürliche Lüftung. Und ganz nebenbei – schliesslich wurde das Projekt noch von Steve Jobs persönlich vor seinem Tod angestossen – soll der Bürokreis die Art und Weise revolutionieren, wie Menschen ihrer Arbeit nachgehen.

Dass das Apple-UFO Jobs' Geist atmet, darauf weist in dem Video auch Architekt Norman Foster hin. Der Apple-Gründer habe ihn damals angerufen und um Hilfe gebeten. «Betrachte mich nicht als dein Kunde», habe Jobs gesagt, «sondern als Teil deines Teams.»

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