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Webcam filmte Leute an Strand

Mehrere Freiburger Webcams übermitteln im Internet grenzwertige Bilder. Das hat eine Untersuchung der kantonalen Datenschutzbehörde ergeben.

Nicht ganz unproblematisch: «Touristische» oder zu Unterhaltungszwecken aufgestellte Webcams.
Nicht ganz unproblematisch: «Touristische» oder zu Unterhaltungszwecken aufgestellte Webcams.

Diverse im Kanton Freiburg aufgestellte Internetkameras übermitteln problematische Online-Bilder, wie Abklärungen der kantonalen Datenschutzbehörde ergeben. Zuvor hatte sich ein Bürger über die Internetseite einer Gemeinde beschwert, die einen Strand mit erkennbaren Personen filmte.

Insgesamt liess die Datenschutzbeauftragte etwa 50 Internetseiten mit verlinkten Webcams kontrollieren. Die Untersuchung zeigte, dass rund 15 der geprüften Internetseiten problematisch waren, wie die freiburgische Behörde für Öffentlichkeit und Datenschutz am Montag mitteilte.

Einige Gemeinden haben reagiert

Die Behörde rief deshalb die betroffenen Gemeinden auf, dafür zu sorgen, dass auf den Aufnahmen keine Personen erkennbar sind. Einige Gemeinden haben bereits reagiert und zum Beispiel den Winkel ihrer Webcam verändert oder sie machen gefilmte Personen auf andere Weise Personen unkenntlich.

«Touristische» oder zu Unterhaltungszwecken aufgestellte Webcams seien nicht ganz unproblematisch, schreibt die Behörde. Die Kameras unterstünden offenbar deshalb nicht dem Gesetz über die Videoüberwachung, weil sie nicht der Überwachung dienten. Zumindest für Kameras von Gemeinden oder öffentlichen Organen gelte aber das Datenschutzgesetz.

SDA/rek

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