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Streaming für Audiophile

Der Streaming-Service Tidal setzt auf Musikvideos und auf verlustfrei komprimierten Sound.

Ende März 2015 stellte US-Rapper Jay Z den zuvor übernommenen Tidal-Dienst vor – mit Schützenhilfe von prominenten Musikern wie Beyoncé, Daft Punk, Madonna, Jack White, Rihanna und Kanye West.
Ende März 2015 stellte US-Rapper Jay Z den zuvor übernommenen Tidal-Dienst vor – mit Schützenhilfe von prominenten Musikern wie Beyoncé, Daft Punk, Madonna, Jack White, Rihanna und Kanye West.
Justin Lane, Reuters
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Seit einem Monat steht tidal.com auch für Schweizer Nutzer offen. Im Oktober 2014 gestartet und Anfang 2015 von Rapper Jay Z übernommen, eröffnet der Streamingdienst Zugriff auf ein Repertoire von 25 Millionen Songs, 75'000 Musikvideos und von Musikjournalisten zusammengestellte Playlists.

Als Alleinstellungsmerkmal gibt es nebst dem normalen Abo für 13 Franken auch das «Hifi»-Abo für 26 Franken, bei dem im verlustfrei komprimierten Flac-Format gestreamt wird. Diese Qualität entspricht der Audio-CD. Die aufgeräumten Apps für iOS und Android stellen einen Offline-Modus zur Verfügung und erlauben es, die Qualität für WLAN-Streaming, Offline-Nutzung und Streaming übers Mobilfunknetz separat einzustellen. Auch Musikhören im Browser ist möglich; für die «Hifi»-Qualität muss der Chrome-Browser benutzt werden. Im Test funktionierte das Streaming einwandfrei. Bei der «Hifi»-Qualität gab es kurze Wartezeiten, die auf die deutlich grösseren Datenmengen zurückzuführen waren – störend waren diese nicht.

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