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Mit Pornografie für Tierschutz werben

Peta-Aktivisten wollen im Internet auf einer Porno-Website die nackte Wahrheit über Tierquälerei zeigen.

In früheren Peta-Kampagnen hatten fast nackte Aktivisten und Prominente gegen das Tragen von Leder, Pelzen und an Tieren getestetes Make-up protestiert: Nackte Tatsachen von Schauspielerin Elisabetta Canalis.
In früheren Peta-Kampagnen hatten fast nackte Aktivisten und Prominente gegen das Tragen von Leder, Pelzen und an Tieren getestetes Make-up protestiert: Nackte Tatsachen von Schauspielerin Elisabetta Canalis.
Keystone

Nacktfotos von Aktivisten in aufreizenden Posen sollen Besucher auf die Internetseite peta.xxx locken, auf der allerdings auch Bilder zu sehen sein werden, die Erotiksuchende nicht erwarten würden, sagte Rajit, stellvertretende Kampagnenchefin von Peta. Darunter muss man sich Fotos gehäuteter oder misshandelter Tiere vorstellen. Die Tierschutzorganisation wolle die Internetseite unter der Sex-Domain xxx bis zum Jahresende starten.

Schon in früheren Kampagnen hatte Peta mit fast nackten Aktivisten und Prominenten gegen das Tragen von Leder, Pelzen und an Tieren getestetem Make-up protestiert. Vielerorts sei der nackte Auftritt jedoch nur eingeschränkt möglich.

«Mit der neuen xxx-Domain gibt es diese Einschränkungen nicht», sagte Rajit. Sie wies Kritik zurück, ihre Organisation beute Frauen aus, um Tiere zu schützen. «Nach unserer Überzeugung hat jeder, Männer wie Frauen, das Recht, seine Stimme, seinen Stift und seinen Körper zu nutzen, um Tieren zu helfen», betonte sie.

AFP/rek

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