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Millionensegen für Twitter

Die US-Bank JPMorgan Chase plant beim Internet-Kurznachrichtendienst einzusteigen. Die Gesellschaft erwägt, für 450 Millionen Dollar zehn Prozent der Anteile an Twitter zu kaufen, wie die «Financial Times» am Montag berichtete.

Das Geschäft läuft: Bereits im Dezember hatte der Investment-Dienstleister Kleiner Perkins 200 Millionen Dollar in Twitter investiert.Im Bild: Twitter-Chef Dick Costolo.
Das Geschäft läuft: Bereits im Dezember hatte der Investment-Dienstleister Kleiner Perkins 200 Millionen Dollar in Twitter investiert.Im Bild: Twitter-Chef Dick Costolo.
AFP

JPMorgan richtete dem Bericht zufolge im vergangenen Monat einen 1,22 Milliarden Dollar schweren Fonds ein. Er solle noch auf 1,3 Milliarden Dollar anwachsen. Einem exklusiven Kreis von rund 480 wohlhabender Kunden wolle die Bank damit ermöglichen, in aufstrebende Internetdienste zu investieren. JPMorgan erwarte, mit dem Geschäft Provisionen in Höhe von mindestens 13 Millionen Dollar einzustreichen.

Neben Twitter will JPMorgan dem Bericht zufolge ein weiteres Drittel der Fondsgelder in den Spielehersteller «Zynga» oder den Internettelefoniedienst Skype stecken. Das letzte Drittel würde unter sechs weiteren Gesellschaften aufgeteilt.

Facebook 70 Milliarden Dollar wert?

Bereits im Dezember hatte der Investmentdienstleister Kleiner Perkins 200 Millionen Dollar in Twitter investiert. Die Firma hatte den Wert des Kurznachrichtendiensts damals auf 3,7 Milliarden Dollar geschätzt.

Das soziale Netzwerk Facebook werde derzeit sogar auf 70 Milliarden Dollar geschätzt, berichtete die Zeitung. Experten befürchten, es könnte sich aufgrund solch hoher Bewertungen bald eine neue Internetblase bilden.

(AFP)

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