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Konzerne als Sittenwächter

Microsoft, Cisco und Co. spannen zusammen im Kampf gegen Auswüchse im Internet.

In den USA entsteht eine Vereinigung, die für viele alleine durch die Namen ihrer Mitglieder Furcht einflösst: NBC, AT&T, Cisco, Viacom und Microsoft. Sie alle haben sich zum Verband Arts and Labs zusammengeschlossen.

Disput über die Absichten

Sein Ziel ist nach eigenen Angaben die Beseitigung von Spam, Viren und anderer Malware sowie Musikpiraterie und Pornographie. Was nobel klingt, ist in den Augen vieler amerikanischer Bürgerrechtler indes nur ein getarnter Angriff auf das freie und offene Internet.

Arts and Labs will laut einem Bericht der deutschen «Tageszeitung» primär die so genannte Filtertechnologie vorantreiben. Der Provider AT&T arbeite seit längerem mit Medienkonzernen zusammen. Ziel sei es, «Software in das Netz zu integrieren, die dann beim illegalen Tausch von Filmen und Musik Alarm schlagen würden und diesen stoppen».

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