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Joël Luc Cachelin: «Es fehlt die Empörung»

Der Berner Joël Luc Cachelin hat ein Onlinebuch veröffentlicht, in dem er das digitale Zeitalter unter die Lupe nimmt. Ein Gespräch über den Menschen als Maschine und den Abhörskandal, der kaum jemanden bewegt.

Er macht sich kritische Gedanken zu den Entwicklungen im Internet: Der aus Bern stammende Onlinebuchautor Joël Luc Cachelin.
Er macht sich kritische Gedanken zu den Entwicklungen im Internet: Der aus Bern stammende Onlinebuchautor Joël Luc Cachelin.
Urs Baumann

In Ihrem Browserbuch analysieren Sie die Entwicklungen im Digitalbereich. Sie schreiben: «Der Weg ist nicht vorbestimmt, sondern Ergebnis einer kollektiven Weichenstellung.» Stehen wir an einem wichtigen Punkt? Joël Luc Cachelin: Ja. In Bezug auf die Digitalisierung werden noch immer viele Fragen nicht diskutiert. Das müssten wir aber tun, weil es um Sicherheit und Freiheit geht, beziehungsweise um die Abwägung dieser beiden Güter. Wir haben es in der Hand: Wollen wir in einer Überwachungsgesellschaft leben? Wollen wir möglichst viele Leute am Wohlstand teilhaben lassen? Wir haben gar evolutionstechnisch die Wahl: Wie sehr soll der Mensch zur Maschine werden?

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