Hoffnung für Blackberry

Sein neues Modell hat den angeschlagenen Smartphone-Hersteller zurück in die Gewinnzone gebracht. Das Z10 hat sich bis zum Ende des vierten Quartals innerhalb eines Monats eine Million mal verkauft.

Nein, das ist kein iPhone: Das Blackberry Z10 kommt gut an.

Nein, das ist kein iPhone: Das Blackberry Z10 kommt gut an.

(Bild: Keystone)

Im letzten Quartal des Anfang März abgelaufenen Geschäftsjahres machte das kanadische Unternehmen unterm Strich ein Plus von 98 Millionen Dollar, wie Blackberry am Donnerstag mitteilte. Das Gesamtjahr musste der Hersteller aber mit einem Minus von 646 Millionen Dollar abhaken.

Nach einem Gewinn von 1,1 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2011 rutschte Blackberry im abgelaufenen Jahr dick ins Minus. Der im Februar gestartete Verkauf des neuen Smartphones Z10, das statt der markanten Blackberry-Tastatur über einen Touchscreen verfügt, sorgte aber zum Abschluss für einen Lichtblick. Demnach verkaufte Blackberry bis zum Ende des vierten Quartals binnen etwa eines Monats eine Million Geräte des Modells.

Gelingt der Anschluss?

«Wir haben bei Blackberry im Laufe des Jahres zahlreiche Änderungen vorgenommen, und diese haben es dem Unternehmen erlaubt, im vierten Quartal Gewinne zu erzielen», erklärte Unternehmenschef Thorsten Heins. Ende Januar hatte sich Research in Motion (RIM) in Blackberry umbenannt und das Z10 mit dem neuen Betriebssystem Blackberry 10 vorgestellt. Das Unternehmen hinkt der Konkurrenz von Samsung und Apple weit hinterher und versucht mit dem neuen Modell nun den Anschluss zu halten.

rek/afp

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