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Harte Pornografie: Dummies kommen ungeschoren davon

Das Bundesgericht hat in einem aufsehenerregenden Urteil die Gangart gegen harte Pornografie verschärft. Interessant dabei: Unwissenheit kann vor Strafe schützen.

Der blosse Konsum von harter Pornografie – Darstellungen von sexuellen Handlungen mit Kindern, Tieren, Gewalt oder menschlichen Ausscheidungen – ist nicht strafbar, der Besitz und die Weitergabe indes schon.
Der blosse Konsum von harter Pornografie – Darstellungen von sexuellen Handlungen mit Kindern, Tieren, Gewalt oder menschlichen Ausscheidungen – ist nicht strafbar, der Besitz und die Weitergabe indes schon.
AFP

Laut den Lausanner Richtern kann man bereits dann wegen Besitzes von harter Pornografie verurteilt werden, wenn man nach dem Surfen im Netz die temporären Internetdateien nicht löscht (Redaktion Tamedia berichtete).

Das Urteil betrifft einen Mann, der vom Kreisgereicht III Aarberg-Büre-Erach Ende 2009 wegen Bildern von Sex mit Tieren zu einer bedingten Geldstrafe (10 Tagessätze zu 140 Franken) und zu einer Busse von 350 Franken verurteilt worden ist.

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