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Filesharing: Was Nutzer jetzt beachten müssen

Die Verhaftung der Megaupload-Betreiber hat Folgen: Einige Filesharing-Dienste haben ihre Angebote bereits eingeschränkt. Der Schweizer Anbieter Rapidshare indes sieht keinen Handlungsbedarf. Wagt er zu viel?

Profitiert bislang vom liberalen Schweizer Urheberrecht: Die Schweizer Filesharing-Plattform Rapidshare.
Profitiert bislang vom liberalen Schweizer Urheberrecht: Die Schweizer Filesharing-Plattform Rapidshare.
Rapidshare.com
Bei der inzwischen abgeschalteten Plattform Megaupload.com konnten Nutzer Dateien wie Filme oder Musik auf einen Server hochladen, wo sie von anderen Nutzern wieder heruntergeladen werden konnten. Die USA werfen dem Anbieter Verstösse gegen Gesetze zum Schutz des Urheberrechts vor.
Bei der inzwischen abgeschalteten Plattform Megaupload.com konnten Nutzer Dateien wie Filme oder Musik auf einen Server hochladen, wo sie von anderen Nutzern wieder heruntergeladen werden konnten. Die USA werfen dem Anbieter Verstösse gegen Gesetze zum Schutz des Urheberrechts vor.
Keystone
Kein Witz: In Schweden (im Bild eine Demo in Stockholm) ist Filesharing als Religion anerkannt.
Kein Witz: In Schweden (im Bild eine Demo in Stockholm) ist Filesharing als Religion anerkannt.
AFP
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Ende November hat der Bundesrat entschieden: Das Urheberrecht wird nicht verschärft. Das heisst für Internetnutzer unter anderem, dass sie auch weiterhin straffrei Filme und Songs herunterladen können. «Der Download von – auch von urheberrechtlich geschützten – Filmen und Songs zu Privatzwecken ist in der Schweiz legal. In vielen anderen Ländern ist derselbe Sachverhalt allerdings illegal», so der Schweizer Jurist und Internetrechtsexperte David Rosenthal.

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