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«Es ging um die Opfer, aber auch um uns»

Von den Pariser Anschlägen bis zum Germanwings-Absturz: Das Gedenken nach öffentlichen Tragödien sorgt in den sozialen Medien immer wieder für Streit.

Jan Rothenberger
Viele Zeichen der Anteilnahme: In Kopenhagen zeigt sich diese Frau durch die französischen Nationalfarben solidarisch. (15. November 2015)
Viele Zeichen der Anteilnahme: In Kopenhagen zeigt sich diese Frau durch die französischen Nationalfarben solidarisch. (15. November 2015)
Meilvang/Scanpix Denmark, Reuters
Trauer zeigen: Facebook bietet seinen Usern an, ihre Solidarität über ihr Profilbild auszudrücken.
Trauer zeigen: Facebook bietet seinen Usern an, ihre Solidarität über ihr Profilbild auszudrücken.
Screenshot Facebook
Auch der Onlineshop von Amazon erschien am Montag mit einer französischen Fahne auf der Homepage ... (16. November 2015)
Auch der Onlineshop von Amazon erschien am Montag mit einer französischen Fahne auf der Homepage ... (16. November 2015)
Screenshot Amazon
... und Twitter zeigte sich mit einem Hintergrund in den französischen Nationalfarben. (16. November 2015)
... und Twitter zeigte sich mit einem Hintergrund in den französischen Nationalfarben. (16. November 2015)
Screenshot Twitter
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Im Anschluss an den Pariser Terror wechselt eine Kollegin ihr Facebook-Profilbild auf Blau-Weiss-Rot. Darunter kommentiert jemand: «150 Tote in Paris am 13.11.2015 – 3275 Ertrunkene vor Griechenland bisher im Jahr 2015.» Ähnliches wiederholte sich tausendfach in den letzten Wochen – Bekundungen von Betroffenheit trafen auf Zurechtweisung. Bei der neuen, digitalen Trauer geht Facebook seinen Nutzern zur Hand. Im Fall nationaler Tragödien wie den Pariser Anschlägen können Nutzer ihr Profilbild mit einer Flagge versehen, quasi virtuelles Trauergewand tragen.

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