Ein Lautsprecher, der mithört

Amazon präsentiert einen Lautsprecher mit Sprachsteuerung. Aus Datenschutz-Sicht pikant: Verarbeitet werden diese auf Servern in der Internet-Cloud.

Der Lautsprecher als persönlicher Assistent: Amazon präsentiert «Echo». Quelle: Youtube

Amazon ist unter die Lautsprecher-Hersteller gegangen. Der Online-Händler stellte ein vernetztes Gerät namens Echo vor, das nicht nur Musik abspielen, sondern auch als persönlicher Assistent fungieren kann.

Der Lautsprecher hört auf Sprachkommandos und kann etwa auch den Wecker stellen, die Wettervorhersage heraussuchen und verschiedene Fragen mit Hilfe von Internet-Quellen wie der Wikipedia beantworten.

Um Echo zu aktivieren, muss der Nutzer den Namen «Alexa» aussprechen, erläuterte Amazon. Die Musikauswahl kann man ebenfalls mit der Stimme vorgeben, der Lautsprecher greift dabei neben Amazons hauseigenem Musikangebot auch auf eine Auswahl von Online-Radiodiensten zurück.

Die Sprach-Befehle werden auf Amazons Servern in der Internet-Cloud verarbeitet. Um das Gerät zu kaufen, kann man sich zunächst in den USA voranmelden.

Geräte-Angebot ausgebaut

Amazon hat sein Geräte-Angebot in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebaut. Auf E-Book-Reader folgten Tablets, eine TV-Box und in diesem Jahr auch ein Smartphones. Das Fire-Phone ist allerdings bisher ein teurer Flop, auf den Amazon im vergangenen Quartal 170 Millionen Dollar abschreiben musste.

clp/sda

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