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Was das Playbook besser macht als das iPad

Research in Motion (RIM) hat seinen mit Spannung erwarteten Tablet-PC vorgestellt. Das Gerät mit zwei Kameras, USB-Anschluss und Flash-Unterstützung soll dem weltweit erfolgreichen iPad von Apple Konkurrenz machen.

Das Playbook ist mit einer Bildschirmdiagonale von 7 Zoll kleiner als das iPad (9,7 Zoll).
Das Playbook ist mit einer Bildschirmdiagonale von 7 Zoll kleiner als das iPad (9,7 Zoll).
AFP
«Es ist der erste professionelle Tablet-PC der Welt», sagte RIM-Präsident Mike Lazaridis am Montag auf einer Entwicklerkonferenz in San Francisco.
«Es ist der erste professionelle Tablet-PC der Welt», sagte RIM-Präsident Mike Lazaridis am Montag auf einer Entwicklerkonferenz in San Francisco.
AFP
Das iPad (Bild) hat viele Anhänger, trotzdem könnte es für Apple eng werden. Denn Blackberry-Hersteller RIM wirtschaftet sehr erfolgreich und in den USA ist das Blackberry immer noch Nummer 1.
Das iPad (Bild) hat viele Anhänger, trotzdem könnte es für Apple eng werden. Denn Blackberry-Hersteller RIM wirtschaftet sehr erfolgreich und in den USA ist das Blackberry immer noch Nummer 1.
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Das iPad ist seit dem April im Verkauf. Es dauerte nicht lange und die Konkurrenz reagierte. Mittlerweile sind einige ähnliche tragbare Computer auf dem Markt. Erst kürzlich stellten etwa Samsung und Dell solche Geräte vor. Am Montag folgte nun das kanadische Unternehmen Research in Motion (RIM).

Das Playbook genannte Gerät sei vor allem auch für den professionellen Einsatz gedacht, sagte RIM-Präsident Mike Lazaridis auf einer Konferenz in San Francisco. «Es ist der erste professionelle Tablet-PC der Welt.»

Kleiner als das iPad

Das Playbook solle in den USA Anfang 2011 und in den anderen Ländern ab dem zweiten Quartal 2011 auf den Markt kommen, kündigte Lazaridis an. Es wiegt etwa 400 Gramm und hat einen 17,8-Zentimeter Touchscreen, was etwas weniger ist als beim iPad. Zudem ist das Gerät mit zwei Kameras ausgerüstet.

Diese haben es in sich: Neben einer 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite verfügt das Gerät auf der Vorderseite über eine weitere Kamera mit 3-Megapixel-Auflösung für Videochats. Laut Angaben von RIM kann man mit beiden Kameras HD-Videos (1080p-Auflösung) aufnehmen. Ein weiterer Unterschied zum iPad: Das Playbook verfügt über USB- und HDMI-Anschlüsse. Im Gegensatz zum Apple-Tablet unterstützt das Blackberry-Gerät auch Flash-Inhalte.

Die Börse reagierte freundlich auf die Ankündigung, die RIM-Aktie stieg nachbörslich um zwei Prozent. Dies, obwohl RIM das Gerät erst nächstes Jahr verkauft und damit das diesjährige Weihnachtsgeschäft verpasst. Einen Preis nannte der kanadische Konzern bei der Vorstellung des Playbooks am Montag nicht.

Vor allem ein Unterhaltungsgadget

Tablet-PCs sind eine neue Klasse von Geräten zwischen Computern und Internethandys. Sie bestehen nur aus einem berührungsempfindlichen Bildschirm, über den sie gesteuert werden. Sie sollen vor allem der Unterhaltung dienen. Mit ihnen lassen sich Filme betrachten und Musik hören, auch eignen sie sich zum Lesen von Büchern, Zeitungen und Zeitschriften. Auch das Surfen im Internet und das Schreiben von E-Mails ist möglich.

AFP/rek

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