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«Steve Jobs hat noch sechs Wochen»

Dem erkrankten Apple-Chef geht es laut Medienberichten schlechter als bisher bekannt. Krebs-Spezialisten stellen niederschmetternde Diagnosen.

Trotzdem noch aktiv: Wie das «Wall Street Journal» berichtet, arbeitet Jobs von zu Hause aus.
Trotzdem noch aktiv: Wie das «Wall Street Journal» berichtet, arbeitet Jobs von zu Hause aus.
AFP
Sichtlich stolz: Jobs mit dem iPad im Januar 2010, seinem bisher letzten neuen Computer-Gadget.
Sichtlich stolz: Jobs mit dem iPad im Januar 2010, seinem bisher letzten neuen Computer-Gadget.
Keystone
Seit Jahren sein Markenzeichen: Rollkragenpullover, Jeans und Turnschuhe.
Seit Jahren sein Markenzeichen: Rollkragenpullover, Jeans und Turnschuhe.
Keystone
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Vor einem Monat hat der legendäre Apple-Chef Steve Jobs bekannt gegeben, dass er aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit nehme. Weil er keine Angaben über seine Krankheit und die Dauer seiner Abwesenheit machte, kursieren seither Gerüchte über den Zustand des 55-jährigen Jobs, der in den letzten zehn Jahren zweimal ernsthaft erkrankt war. Amerikanischen Medienberichten zufolge leidet er erneut an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Wegen dieser Erkrankung war Jobs vor sieben Jahren operiert worden.

Die Boulevard-Zeitung «National Inquirer» berichtet nun, dass es Jobs schlecht gehe – deutlich schlechter als bisher bekannt. Das Blatt veröffentlichte «schockierende Fotos» von Jobs, die vor etwa zehn Tagen vor einer Spezialklinik im kalifornischen Palo Alto aufgenommen worden sein sollen. In der gleichen Klinik hatte sich der letztes Jahr verstorbene Schauspieler Patrick Swayze einer Chemotherapie unterzogen.

«In der finalen Phase»

Die neusten Fotos zeigen einen stark abgemagerten Apple-Chef. Der «National Inquirer» liess Samuel Jacobsen, einen auf Intensivtherapien spezialisierten Onkologen, die Bilder kommentieren. Seine Ferndiagnose lässt wenig Hoffung: «Auf Grund der Fotos ist Steve Jobs der finalen Phase nahe. Er dürfte noch etwa sechs Wochen zu leben haben.» Und weiter: «Er ist stark ausgemergelt und hat viel Muskelmasse verloren.» Dies erlaube keine gute Prognose. Auch andere befragte Experten äusserten sich pessimistisch.

Erst vor wenigen Tagen hatte das «Wall Street Journal» berichtet, dass Jobs weiterhin an strategischen Entscheidungen und Entwicklungen neuer Produkte beteiligt sei.

Die Gesundheit von Jobs wird von Apple-Fans und Anlegern besonders aufmerksam beobachtet. Jobs gilt als das Herz und das Hirn bei Apple, seitdem er den Konzern ab 1997 nach zwölfjähriger Abwesenheit wieder auf Erfolgskurs gebracht hatte. Unter der Führung von Jobs wurden das iPhone, der iPod und das iPad eingeführt.

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