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Michael Dell in Bedrängnis

Für den einst weltgrössten Computerhersteller Dell gibt es zwei weitere Übernahmeangebote.

Will Alternativangebote «aufrichtig» prüfen: Computerlegende Michael Dell.
Will Alternativangebote «aufrichtig» prüfen: Computerlegende Michael Dell.
Alexander F. Yuan, Keystone

Neben Gründer Michael Dell wollen auch der Investor Carl Icahn und ein Konsortium um die Beteiligungsgesellschaft Blackstone den Konzern übernehmen, wie Dell am Montag mitteilte.

Icahn will Dell demnach mit seinem Unternehmen - Icahn Entreprise - fusionieren und bietet den Aktionären pro Dell-Aktie 15 Dollar oder Anteile an dem neuen Konstrukt. Blackstone schlug 14,25 Dollar pro Aktie vor - und strebt an, den Konzern an der Börse zu belassen.

Mit den beiden neuen Übernahmeangeboten gerät Michael Dell in Bedrängnis. Er hatte im Februar angekündigt, die sich im Umlauf befindlichen Aktien seines Unternehmens für je 13,65 Dollar zurückkaufen zu wollen und das Unternehmen dann von der Börse zu nehmen. Sein Angebot ist nun aber niedriger als die Offerten von Icahn und Blackstone. Michael Dell kündigte dennoch an, deren Alternativangebote «aufrichtig» zu prüfen.

AFP/rek

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