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Geschenke auf den letzten Mausklick

Die Auswahl an virtuellen Präsenten war noch nie so gross wie heute. Doch sollte man unbedingt an die Tücken der Technik denken.

Virtuelle Geschenke liegen im Trend: Derzeit bieten sich noch Geschenkgutscheine für Ebooks oder den Download-Song an, den man sich je nach Anbieter zuschicken lassen oder zuhause ausdrucken kann.
Virtuelle Geschenke liegen im Trend: Derzeit bieten sich noch Geschenkgutscheine für Ebooks oder den Download-Song an, den man sich je nach Anbieter zuschicken lassen oder zuhause ausdrucken kann.
Keystone

Ein Geschenk auf den letzten Drücker kaufen, das ist heutzutage nicht nur eine Redewendung, es ist im ganz wörtlichen Sinn vielfach Realität. Ein Mausklick - und das Geschenk ist da. Das kann man sogar noch machen, wenn sich schon alle um den Weihnachtsbaum versammelt haben. Nur das mit dem Auspacken entfällt bei virtuellen Geschenken. Da kann man sich nur damit trösten, dass das viel umweltschonender ist, weil kein Papier gebraucht wird.

Die Auswahl an virtuellen Geschenken ist inzwischen gross. Darunter sind auch etliche Dinge, die früher (und natürlich von Nostalgikern auch heute noch) als physische Objekte gekauft wurden, zum Beispiel Bücher oder Musik in Form von CDs. Die werden inzwischen immer häufiger in rein elektronischer Form genutzt, als sogenannte E-Books, oder, wenn es Songs sind, als Downloads. Da liegt es nahe, sie auch so zu verschenken.

Wenn Weihnachten zu früh kommt

Bei den virtuellen Geschenken sollte man aber an die Tücken der Technik denken. Hier gilt nicht unbedingt, was sonst an Weihnachten gilt, je früher gekauft, desto besser. Wer sich jetzt schon für ein virtuelles Geschenk entschieden hat, der sollte darauf achten, wann es zugestellt wird. Da Geschenke das ganze Jahr gekauft werden, werden sie vielfach direkt zugestellt, wenn man das nicht ausdrücklich anders vermerkt. Aber, frohe Weihnachten schon Anfang Dezember zu wünschen, ist vielleicht doch ein bisschen peinlich.

Derzeit bieten sich noch Geschenkgutscheine für Ebooks oder den Download-Song an, den man sich je nach Anbieter zuschicken lassen oder zuhause ausdrucken kann. Damit hat man auch die Möglichkeit, einen schönen Briefumschlag zu suchen und ein paar persönliche Worte dazu zu schreiben.

Auf Umtauschmöglichkeit achten

Neben Büchern und Songs bieten sich als weitere Download-Geschenke auch Filme, Spiele oder Apps an, die kleinen, oft aber kostenpflichtigen Programme für Smartphones oder Tablet-PCs.

Das setzt natürlich voraus, das der- oder diejenige so ein Geschenk auch zu schätzen weiss. Das gleiche gilt für Geschenke, die über soziale Netzwerke wie Facebook verschickt werden. Und man sollte genau hinsehen, wie das mit einem möglichen Umtausch ist. Also, was ist, wenn der oder die Beschenkte das E-Book, den Song, den Film schon hat oder von mehreren geschenkt bekommt?

Es sollte nicht zu lieblos wirken

Ein Nachteil bei dieser Art von Geschenken ist vielleicht auch, dass derjenige, der etwas verschenken will, sich unter Umständen mit seinen ganzen Daten etwa bei Amazon oder iTunes anmelden muss, obwohl er den Shop sonst gar nicht nutzt.

Auch wenn es keine physischen Geschenke mehr sind, so sollte man doch darauf achten, dass es nicht zu lieblos wirkt - nach dem Motto: mir ist leider nicht anderes eingefallen. Andererseits: schlechter als die SOS-Geschenke (Socken-Oberhemd-Schlips) früherer Tage sind die virtuellen Geschenke bestimmt nicht. Auch wenn kein Schleifchen drum ist.

dapd/rek

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