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Fairtiq bietet Ticketkauf per GPS

Drei Verkehrsbetriebe lancieren eine Ticket-App fürs Mobiltelefon, die feststellt, wohin der Kunde fährt und anschliessend Rechnung stellt.

Tickets, die sich selber lösen: Die Fairtiq-App funktioniert per GPS.
Tickets, die sich selber lösen: Die Fairtiq-App funktioniert per GPS.
Screenshot App Store (pd)

Neue Billettlösungen über Smartphones sollen den Reisenden den Kauf von Fahrkarten erleichtern. Die Verkehrsbetriebe Freiburg und Luzern haben zusammen mit der Rhätischen Bahn eine neue App namens «Fairtiq» lanciert.

Vorerst ist die App für die Tarifverbünde «Frimobil» im Kanton Freiburg, «Passepartout» in den Kantonen Luzern, Ob- und Nidwalden sowie «Engadin Mobil» im Oberengadin erhältlich. Mit weiteren Tarifverbünden stehen die Initianten nach eigenen Angaben im Gespräch. Ab Ende August soll beispielsweise der Raum Thun dazukommen. Die Initianten hoffen, dass «Fairtiq» dereinst in der ganzen Schweiz zum Einsatz kommen könnte.

Lösen per Check-In

«Die Fahrgäste wollen eigentlich kein Ticket lösen. Sie wollen fahren. Deshalb braucht es Lösungen, die einfach zu bedienen sowie immer und überall verfügbar sind», wird Norbert Schmassmann, Direktor der Verkehrsbetriebe Luzern in einer Mitteilung vom Donnerstag zitiert. «Fairtiq» funktioniert so, dass der Reisende beim Einsteigen in den Bus oder in den Zug die App startet. Dank einer Ortung des Geräts kann nachvollzogen werden, wohin der Fahrgast fährt. Am Ende der Reise schliesst der Kunde die App. Im wird dann das preisgünstigste Billett verrechnet, das er via Kreditkarte oder Handyrechnung bezahlt.

Die Vision vom sich fast von selbst erledigenden Ticketkauf gibt es schon lange. Zu Beginn der Nullerjahre testeten SBB, Postauto und der Verband des öffentlichen Verkehrs (VöV) ein System namens «Easy Ride». Es basierte auf einer Chipkarte. Der Entwickler stellte 2002 die Weiterentwicklung des Systems aber ein.

Die Fairtiq-App ist für Androidund iOSverfügbar.

(jro)

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