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Der nächste Anlauf von Microsoft

Mit neuen Surface-Modellen unternimmt der IT-Konzern einen neuerlichen Versuch, auf dem boomenden Markt der Tablet-Computer Fuss zu fassen.

Das Surface 2 und das Surface Pro 2 sollen leichter, schneller und ausdauernder sein.
Das Surface 2 und das Surface Pro 2 sollen leichter, schneller und ausdauernder sein.
Microsoft

Der Software-Konzern stellte am Montag in New York die zweite Generation seiner Windows-Tablets vor, die in vielen Details verbessert wurden.

Die im Vorjahr vorgestellte Urversion verkaufte sich nur mässig. Der Markt wird von Geräten mit dem Android-Betriebssystem sowie Apples iPad dominiert. Die neuen Surface-Tablets seien schneller, leichter und verfügten gleichzeitig über eine längere Akkulaufzeit, versprach Surface-Chef Panos Panay.

Kein Surface Mini

Auch diese Generation gibt es in zwei Varianten: Mit einem stromsparenden, aber leistungsschwächeren Prozessor auf Basis der ARM-Technik (Surface 2, ab 449 Dollar) sowie einem vollwertigen PC-Prozessor (Surface Pro 2, ab 899 Dollar). Eine Variante mit kleinerem Bildschirm stellte Microsoft dagegen nicht vor.

Microsoft-Chef Steve Ballmer hatte die erste Surface-Generation im Juni vergangenen Jahres vorgestellt - passend zu dem auf Fingersteuerung ausgelegten Betriebssystem Windows 8. Er wollte damit einen Gegenpol zu Apples iPad schaffen.

Doch der Surface hatte von Beginn an einen schweren Stand, zumal vermehrt billige Tablet-Computer mit dem Google-Betriebssystem Android auf den Markt kamen. In diesem Sommer senkte Microsoft die Preise und schrieb 900 Millionen Dollar ab.

Unter 10 %

Der Marktforscher IDC kam im vergangenen Quartal für alle Windows-Tablets - also auch die von Fremdherstellern wie Dell oder Lenovo - auf einen Marktanteil von 4,5 Prozent. Dagegen lagen Android-Geräte nach dieser Aufstellung bei 62,6 Prozent und Apples iPad bei 32,5 Prozent.

Erschwerend kommt für Microsoft hinzu, dass angesichts des Tablet-und Smartphone-Booms die Verkäufe von klassischen Windows-PC schrumpfen. IDC geht davon aus, dass im vierten Quartal mit dem Weihnachtsgeschäft erstmals mehr Tablets verkauft werden als PC. Auf Jahressicht rechnet IDC damit, dass Tablets 2015 die PC überholen.

SDA

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