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Computerbranche steht vor goldenem Jahr

Die Gründe, warum sich die Hard- und Softwareindustrie so schnell von der IT-Krise erholt hat.

Die neuen Tafel-Computer verfügen teilweise über Zweikern-Prozessoren, verbesserte Bildschirme und in einigen Fällen auch über eingebaute Kameras. Als eines der ersten Modelle arbeitet das auch auf der Cebit zu sehende Xoom von Motorola mit Googles neuem Betriebssystem Android 3.0.
Die neuen Tafel-Computer verfügen teilweise über Zweikern-Prozessoren, verbesserte Bildschirme und in einigen Fällen auch über eingebaute Kameras. Als eines der ersten Modelle arbeitet das auch auf der Cebit zu sehende Xoom von Motorola mit Googles neuem Betriebssystem Android 3.0.
Keystone
Das erste Tablet von Blackberry-Hersteller Research in Motion ist mit 130 mal 194 Milimeter kleiner als das iPad, dessen Nachfolger am 2. März gezeigt wird. Mit 425 Gramm ist es auch um einiges leichter als das Apple-Tablet. Das Playbook kommt nach den Präsentationen in Las Vegas (CES) und Barcelona (MWC) erstmals in den deutschsprachigen Raum.
Das erste Tablet von Blackberry-Hersteller Research in Motion ist mit 130 mal 194 Milimeter kleiner als das iPad, dessen Nachfolger am 2. März gezeigt wird. Mit 425 Gramm ist es auch um einiges leichter als das Apple-Tablet. Das Playbook kommt nach den Präsentationen in Las Vegas (CES) und Barcelona (MWC) erstmals in den deutschsprachigen Raum.
AFP
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Die diesjährige Computermesse Cebit, die am Montag abend offiziell in Hannover eröffnet wird, kommt der Branche gerade recht: Sie steckt mitten im Boom. Im Ausstellerland Deutschland werden dieses Jahr voraussichtlich über 15 Millionen PCs verkauft, ein Plus von 12 Prozent. 8 von 10 IT-Firmen rechnen mit Wachstum, wie der Branchenverband Bitkom mitteilte.

Dell als Beispiel

Nach einer Bitkom-Schätzung wächst auch der weltweite Computermarkt 2011 um 4,8 Prozent auf knapp 2,6 Billionen Euro. 28 Prozent davon entfallen auf die USA, 25 Prozent auf Europa, 9 Prozent auf Japan und 8 Prozent auf China.

Der Aufschwung zeigt sich auch in den Kassen der Firmen: Der US-Computerhersteller Dell hat im vergangenen Jahr 84 Prozent mehr verdient, nämlich 2,6 Milliarden Dollar. Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf 61 Milliarden Dollar. Für das laufende Jahr erwartet Dell eine Umsatzsteigerung von fünf bis neun Prozent.

Für die Computer-Industrie kommen drei positive Effekte zur gleichen Zeit zusammen:

  • In der Krise 2009 hatte viele Unternehmen Investitionen in ihre Netze auf Eis gelegt. Jetzt im Boom spüren sie aber die Nachteile veralteter Technik und reagieren.
  • Ausserdem geht der technische Wandel rasant weiter: Tablet-PCs statt Notebooks für den Aussendienst, Umstieg ins Ausser-Haus-Rechnen beim Cloud-Computing, neue Anschlüsse für schnellere Internetverbindungen - die neue Technik kann Betriebsabläufe optimieren und so Geld sparen.
  • Immer mehr Geschäfte werden in das Internet verlagert: Beim deutschen Versandhandel etwa kommen jetzt 60,4 Prozent der Bestellungen aus dem Internet. Klassische Bestellwege wie Post, Telefon oder Fax sterben aus. Ausserdem eröffnen immer mehr Hersteller eigene Web-Shops, um den Zwischenhandel auszuschalten. Wenn aber eine Firma ins Netz drängt, müssen erstmal neue Server, PCs und andere Hard- und Software her.

dapd/rek

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