Sieben Sachen, die 2014 richtig gut waren – und eine Enttäuschung

Digital-Redaktor Rafael Zeier hat für Bernerzeitung.ch/Newsnetz seine sieben Favoriten gekürt.

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Rafael Zeier@RafaelZeier

Chromecast
Den Streaming-Stick von Google habe ich vor über einem Jahr gekauft, an meinen TV angeschlossen und vergessen. Zu wenig konnte man damit machen. Das hat sich inzwischen merklich gebessert. Besonders löblich ist, dass man den Stick auch mit Apple-Geräten nutzen kann. Immer mehr Apps bieten nebst Airplay auch die Cast-Funktion an.

Surface Pro 3
Bis anhin war ich kein Fan von Laptop-Tablet-Mischgeräten. Das neue Surface hat mich umgestimmt. Kaum war das Testgerät zurückgeschickt, habe ich mir eins gekauft. Seither bleiben iPad und Laptop zu Hause. Dank dem Surface habe ich als alter Handschriftenverweigerer sogar wieder angefangen, von Hand Notizen zu machen. Einziger Wermutstropfen: Leider fehlen Windows zahlreiche Apps, und nicht alles ist optimiert für Touchscreens (nicht einmal Microsofts Office).

Bring
Wozu braucht es eine spezielle App für etwas Simples wie eine Einkaufsliste? Evernote und Co. können das doch auch. Bring kann zwar nicht viel, aber was es kann, kann es so gut, dass in unserem Haushalt inzwischen alle Einkäufe über Bring geplant werden.

Alpha A7
Streng genommen, habe ich mir die Kamera schon im Dezember 2013 gekauft. Aber während des ganzen folgenden Jahres war sie mein steter Begleiter. Dank der kompakten Grösse (verglichen mit anderen Kameras mit einem so grossen Vollformatsensor) passt sie in meine Umhängetasche und sogar in die Taschen meiner Winterjacke. Keine Kompromisse macht die Kamera bei der Bildqualität. Aber das Beste: Ich kann damit dank Adaptern alte Objektive aus den 80er-Jahren wieder verwenden.

One Note
Bis vor einem halben Jahr war One Note für mich ein unnötiges Zubehör zum Office-Paket. Dank dem Surface habe ich die Software neu entdeckt. Die Notiz-App hat für mich Evernote den Rang abgelaufen, und selbst Google Docs verwende ich nicht mehr ganz so häufig. Egal ob auf iOS, Android oder Windows, One Note hat sich einen prominenten Platz auf meinen Startbildschirmen gesichert.

iPhone 6 Plus
Das grosse iPhone ist das erste iPhone, das ich länger als ein paar Wochen zu Testzwecken nutze. Der gute Bildschirm, die so intelligente wie einfache Kamera und die immer zahlreicher werdenden Apps, die speziell für den grossen Bildschirm gestaltet sind, haben mich zum Bleiben verleitet. Ich wünschte mir aber immer noch, iOS liesse den Apps mehr Freiheiten und das Gerät wäre nicht ganz so rutschig. Mit Ersterem habe ich mich abgefunden. Letzteres habe ich mit Klebeband aus dem Supermarkt optimiert.

Inbox
Ich staunte immer, wie Kollegen ihre E-Mails fein säuberlich sortieren, archivieren und am Schluss ein leeres Postfach haben. Neuerdings kann ich das auch: dank Inbox. Googles G-Mail-Alternative trifft genau meinen Nerv. Besonders nützlich ist die Möglichkeit, Mails zu verschieben. Private Mails lasse ich mir nun automatisch noch mal anzeigen, wenn ich am Feierabend an den Bahnhof Zürich komme. So kann ich sie auf der Fahrt nach Hause in aller Ruhe beantworten. Jetzt müsste es Inbox nur noch für mein Redaktions-Mail geben.

Was 2014 immer noch nicht gut war
Smartwatches waren meine Enttäuschung des Jahres. Ich habe nahezu jede ausprobiert. Nicht eine habe ich mir gekauft. Bei keiner habe ich mir überlegt, sie zu kaufen. Smartwatches wurden zwar im Verlauf des Jahres besser. Aber gut genug sind sie noch nicht. Einzig die Withings Activité wird mir in Erinnerung bleiben.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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