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Neues Werk von Thuner AutorinDieses Buch ist ein Start- und Landeplatz für schräge Vögel

In «Magnetfeld der Tauben» bündelt Bettina Gugger Höhenflüge. Man fliegt gern mit, trotz Absackern aufgrund der schludrigen Edition des Buches.

Eine Taube fliegt über das Kornhaus in der Stadt Bern.
Eine Taube fliegt über das Kornhaus in der Stadt Bern.
Bild: Manu Friederich

Ladinas Mann Peider geht neuerdings ins feministische Museum – und fremd. Sohn Maurizio hat sich ins Unterland abgesetzt, um als Turmspringer zu brillieren. Andri, der Jüngste, leidet unter dem Asperger-Syndrom. Und Tochter Louisa macht heimlich eine Ausbildung im Unsichtbarsein.

Ihre Lehrmeisterin ist Henriette, die es versteht, wie ein Chamäleon mit ihrer Umgebung zu verschmelzen und sich so überall Zugang zu verschaffen – etwa zu den Hinterzimmern des Weltwirtschaftsforums.

Louisa ist ihre beste Schülerin, auch wenn ihr «noch nicht klar ist, dass Lesen den Geist weitet. Um in der Kunst des Unsichtbarseins zu brillieren, benötigt man ein waches Bewusstsein, was die Voraussetzung für die Bewusstseinserweiterung ist. Es genügt nicht, in Fantasie- und Parallelwelten einzutauchen und sie beschreiben zu können. Man muss sie auch miteinander in Verbindung setzen.»

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