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Chefwechsel in der KriseDiese Probleme muss die Swiss jetzt lösen

Kommende Woche bestimmt die Lufthansa-Gruppe, wer auf den abtretenden Swiss-Chef Thomas Klühr folgt. Er oder sie übernimmt das Steuer in einer harten Zeit.

Parkierte Swiss-Jets: Künftig braucht es wohl weniger grosse Flugzeuge.
Parkierte Swiss-Jets: Künftig braucht es wohl weniger grosse Flugzeuge.
Foto: Urs Jaudas

Chefin oder Chef einer Fluggesellschaft zu sein, ist derzeit kein besonders attraktiver Job. Die Luftfahrtbranche befindet sich in der grössten Krise ihrer Geschichte. Die Nachfrage nach Flugreisen ist aufgrund der Covid-19-Pandemie und der Einführung von Einreiseverboten und Quarantänepflichten eingebrochen. Die Passagierzahlen liegen nach neun Monaten weltweit 65 Prozent unter Vorjahr, in Europa beträgt das Minus 68 Prozent.

Auch bei der Swiss stehen harte Einschnitte mit der Verkleinerung der Flotte und dem Abbau von Hunderten von Arbeitsplätzen an. Nach der Krise wird die Fluggesellschaft nicht mehr dieselbe sein wie zuvor. Und ausgerechnet jetzt sucht sie eine Person, die das Steuer übernimmt. CEO Thomas Klühr tritt Ende Jahr zurück. Eigentlich hatte er den Job schon früher aufgeben wollen, doch wegen der Krise hatte der Deutsche den Rücktritt vom ersten Quartal 2020 auf das letzte verschoben.

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