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Zwei junge Frauen in Bochum von Blitz getroffen

Schwere Gewitter zogen am Sonntag über Teile Deutschlands. Dabei wurden zwei Menschen durch Blitze schwer verletzt. Eine Frau musste vor Ort wiederbelebt werden.

Der Blitze traf die beiden Frauen im Bochumer Stadtteil Wattenscheid.
Der Blitze traf die beiden Frauen im Bochumer Stadtteil Wattenscheid.
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Heftige Unwetter sind über Teile Deutschlands gezogen und haben Strassen und Keller unter Wasser gesetzt. Bei Bochum wurden zwei Frauen wurden von einem Blitz getroffen, als sie auf einem Fuss- und Veloweg unterwegs waren.

Eine der Frauen musste am Sonntagabend wiederbelebt werden. Sie schwebte in Lebensgefahr. Am Montag gab es zunächst keine Angaben zum Gesundheitszustand der Frauen.

Besonders von den Unwettern betroffen waren am späteren Sonntag der Norden und Westen des Bundeslands Hessen, der Südwesten von Rheinland-Pfalz und das Vogtland in Sachsen. In Nordhessen berichtete die Feuerwehr von Schlamm- und Hagellawinen. In mehreren Häusern habe sich der Hagel durch Türen und Fenstern gedrückt.

Im Süden von Rheinland-Pfalz galt laut Polizei in zwei Orten Katastrophenalarm. «Mehrere Ortschaften sind komplett überflutet», sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Am stärksten traf es demnach die Orte Fischbach und Herrstein. Dort stand das Wasser teils meterhoch.

Dutzende Flüge gestrichen

An Deutschlands grösstem Flughafen in Frankfurt am Main fielen am Sonntagabend etliche Flüge aus. 66 Starts und Landungen seien annulliert worden, sagte ein Sprecher des Betreibers Fraport. Ob dies ausschliesslich auf die gewittrige Wetterlage zurückzuführen war, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen.

Über das Vogtland, wo schon am vergangenen Donnerstag sintflutartige Niederschläge niedergegangen waren, zog am Sonntag erneut ein Unwetter hinweg.

Entwarnung können die Meteorologen allerdings noch nicht geben. Der Deutsche Wetterdienst warnte vielmehr, dass sich ab Montagnachmittag erneut teils starke Gewitter im Westen und Südwesten Deutschlands bilden könnten. Auch in den kommenden Tagen sind weitere Unwetter möglich.

(AFP)

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