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Zu Christian Levrat gibt es derzeit keine Alternative

Verabschiedet sich die SP vorschnell von ihrem Parteichef, verliert sie nicht nur seine Kompetenz, sondern auch an politischem Einfluss.

«In der genderbewussten Aufbruchsbewegung hat der Politstil der SP keine Chance in der Konkurrenz mit den Grünen», schreibt Denis von Burg. Illustration: Kornel Stadler

«In der genderbewussten Aufbruchsbewegung hat der Politstil der SP keine Chance in der Konkurrenz mit den Grünen», schreibt Denis von Burg. Illustration: Kornel Stadler

Denis von Burg@sonntagszeitung

Die Zürcher SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr forderte nach der Wahlniederlage im Zürcher SP-Blatt «P.S.» den Rücktritt von Parteipräsident Christian Levrat. Jetzt muss die SP fürchten, dass Levrat, der seinen Rückzug ja schon für die nächsten zwei Jahre angekündigt hatte, schneller gehen muss als ­geplant. Und das zum Schaden der Partei. Denn das Problem in der SP ist nicht, dass sie einen schwachen Präsidenten hat, sondern dass keiner oder keine da ist, der oder die es besser machen könnte.

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