ZSC Lions – der Kluge reist im Zuge

Zum vielleicht letzten Saisonspiel wählten die ZSC Lions die bequemste Reisevariante: Der «Meisterexpress» erreichte Lugano kurz vor 18 Uhr auf Schienen.

Schiene statt Asphalt: Der Weg des ZSC nach Lugano.

Schiene statt Asphalt: Der Weg des ZSC nach Lugano.

(Bild: Keystone)

Lange Staus waren im Verlauf des Tages vom Gotthard-Nordportal gemeldet worden und auch die San-Bernardino-Variante birgt stets ein gewisses Restrisiko. So entschieden sich die ZSC Lions für die vernünftigste Reiseplanung und fuhren per Zug nach Lugano. «Der Kluge reist im Zuge»: In der italienischen Serie A ist dieses Motto schon lange gang und gäbe.

Hans Kossmann, sein Staff und sein Team sowie Sportchef Sven Leuenberger fuhren um 15.32 Uhr im Zürcher Hauptbahnhof los, via Zug – Domizil des Viertelfinalgegners und wahrscheinlich Kossmanns künftige Wirkungsstätte –, Arth-Goldau und Bellinzona fuhr der Zug um 17.52 Uhr in Lugano ein, mit vier Minuten Verspätung gegenüber dem Fahrplan.

Der Bus wartete bereits in Lugano

Dort warteten nur vereinzelte Kiebitze, mehrheitlich bass erstaunt, sowie einige Kamerateams von «Eingeweihten» sowie zwei Fotografen. Und der Teambus natürlich. Wenige Minuten später fuhr dieser in Richtung Stadion los, begleitet von einer Eskorte aus zwei Polizeimotorrädern und drei Kastenwagen.

Der Car mit der Aufschrift «Mir sind Züri» war also fast leer ins Tessin gefahren. Benötigt wird er heute aber sicher noch. Im Idealfall – aus Zürcher Sicht – befördert er später eine Ladung Meister zur Triumphnacht ins Hallenstadion.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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