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Wieso Sie den Alarm-Ton deaktivieren sollten

Ein aggressives Piep-Piep-Piep aus dem Wecker kann laut Wissenschaftlern verheerende Folgen haben. Doch was sind die musikalischen Alternativen?

Offenbar beeinflusst ein hartes Piep-Piep-Piep die Gehirnaktivität beim Aufwachen negativ, lassen die Resultate einer Studie erahnen.
Offenbar beeinflusst ein hartes Piep-Piep-Piep die Gehirnaktivität beim Aufwachen negativ, lassen die Resultate einer Studie erahnen.

Gibt es etwas Schlimmeres als einen Wecker? Als eine Mischung aus Uhr und Alarm zeigt er an, wie schnell die Zeit vergeht, und plärrt dazu wie eine Sirene. Ein Unding.

Und es kommt noch dicker. Eine Studie der RMIT-Universität in Melbourne deutet darauf hin, dass harte Alarmtöne mit einem erhöhten Grad an morgendlicher Schläfrigkeit einhergehen, während melodische Alarme den Wachsamkeitsgrad verbessern können. Das Ergebnis ist laut der Universität besonders relevant für Menschen, die kurz nach dem Aufwachen Höchstleistungen erbringen müssen, wie etwa Notfall-Sanitäter, Piloten oder Feuerwehrmänner.

«Wenn Sie nicht richtig aufwachen, kann die Arbeitsleistung bis zu vier Stunden beeinträchtigt werden», wird der Studienleiter in einer Mitteilung der Uni zitiert. Sogar mit musikalischen Details wartet die Studie auf: Offenbar beeinflusse ein hartes Piep-Piep-Piep die Gehirnaktivität beim Aufwachen negativ, während ein melodischerer Klang wie «Good Vibrations» der Beach Boys oder «Close to Me» von The Cure einen beim Übergang in den Wachzustand unterstütze.

Was wiederum aus kultureller Sicht interessant ist: Welche Songs fallen in diese Kategorie? Weil das trotz aller Wissenschaft eine subjektive Frage ist, spielen wir den Ball an Sie weiter: Welche Musik versüsst Ihnen das Aufstehen? Bitte Vorschläge unten in der Kommentarspalte eintragen. Zur Inspiration, hier unsere Spotify-Playlist:

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