Zum Hauptinhalt springen

Die wichtigsten Fragen und Antworten im Fall Assange

Dem Wikileaks-Gründer droht die Auslieferung an die USA und neuer Ärger aus Schweden. Antworten auf sieben Fragen.

Verhaftet: Julian Assange wird in einem Wagen der britischen Polizei zum Westminster Magistrates Court in London gebracht. (11. April 2019)
Verhaftet: Julian Assange wird in einem Wagen der britischen Polizei zum Westminster Magistrates Court in London gebracht. (11. April 2019)
Henry Nicholls, Reuters
Daumen hoch: Assange schien in besserer Verfassung zu sein als bei seiner Festnahme wenige Stunden zuvor. (11. April 2019)
Daumen hoch: Assange schien in besserer Verfassung zu sein als bei seiner Festnahme wenige Stunden zuvor. (11. April 2019)
Hannah McKay, Reuters
Die Anklage gegen ihn ist noch unbekannt: Wikileaks trat zunächst mit der Veröffentlichung geheimer US-Dateien in Erscheinung.
Die Anklage gegen ihn ist noch unbekannt: Wikileaks trat zunächst mit der Veröffentlichung geheimer US-Dateien in Erscheinung.
Axel Schmidt, Reuters
1 / 14

Nach sieben Jahren hat Ecuador Julian Assange das Botschaftsasyl in London entzogen und ihn damit der Verhaftung durch die britischen Behörden ausgeliefert. Wie ist es zu dieser dramatischen Wende im Fall Assange gekommen?

Seit dem letzten Jahr haben sich die Hinweise gehäuft, dass Ecuador den Wikileaks-Gründer loswerden will. Medienberichten zufolge haben die USA, die Assange vor Gericht stellen wollen, Druck auf die Regierung in Quito gemacht. Ausserdem war das diplomatische Asyl für Assange mit Millionenkosten verbunden. Zuletzt verschärften sich angeblich die Probleme mit dem prominenten Dauergast in der ecuadorianischen Botschaft in London. Die Lage für Assange hatte sich seit 2017 laufend verschlechtert: Ecuador bekam mit Lenín Moreno einen neuen Präsidenten. Dessen Vorgänger, der linkspopulistische Rafael Correa, hatte Assange als willkommene Gelegenheit gesehen, die USA zu provozieren. Moreno, auch er ein Linkspolitiker, brach generell mit der Politik von Correa. Gleichzeitig bemühte er sich um eine Verbesserung der Beziehungen mit den USA. Dabei geht es um handfeste wirtschafts- und finanzpolitische Interessen. Schliesslich begann Moreno, Assange als zunehmendes Problem zu betrachten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.