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Donald Trump wird 45. US-Präsident

Die Sensation ist Tatsache. Donald Trump zieht ins Weisse Haus ein. Hillary Clinton gesteht ihre Niederlage ein.

Während einer Anti-Trump-Demo in Seattle ist es nahe der Third Avenue und Pike Street zu einer Schiesserei gekommen.
Während einer Anti-Trump-Demo in Seattle ist es nahe der Third Avenue und Pike Street zu einer Schiesserei gekommen.
Dean Rutz/The Seattle Times via AP), Keystone
Mehrere Personen sind verletzt. Es ist noch unklar, ob die Schiesserei mit den Protesten im Zusammenhang steht.
Mehrere Personen sind verletzt. Es ist noch unklar, ob die Schiesserei mit den Protesten im Zusammenhang steht.
Erika Schultz/The Seattle Times via AP, Keystone
Der Sprecher des Repräsentantenhauses kreuzte vor der Wahl  für Amerika die Finger. Paul Ryan hoffte auf eine gute Nacht für die Republikaner und für sein Land.
Der Sprecher des Repräsentantenhauses kreuzte vor der Wahl für Amerika die Finger. Paul Ryan hoffte auf eine gute Nacht für die Republikaner und für sein Land.
AP Photo/Paul Sancya, Keystone
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Nach einem brutal geführten Wahlkampf und einem dramatischen Verlauf der Wahlnacht hat der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump die US-Wahl gewonnen. Der Geschäftsmann aus New York wird damit der nächste Präsident der Vereinigten Staaten sein - ein Szenario, das zuvor von vielen für unmöglich gehalten worden war.

Die meisten Rechenmodelle hatten Clinton deutlich mehr Chancen auf die Präsidentschaftswahl eingeräumt als Trump. Doch als nach und nach die guten Ergebnisse für Trump eintrudelten, schien sich auch in Clintons Lager Besorgnis breitzumachen. «Was immer heute Nacht passiert, danke für alles», schrieb sie auf Twitter.

Trump sicherte sich kurz darauf umkämpfte Staaten wie Florida, Ohio und North Carolina. Mit einem Sieg in Wisconsin erreichte er dann die notwendige Anzahl von 270 Wahlmännerstimmen.

Die Aussicht auf die Wahl von Trump löste an den Börsen in aller Welt ein Beben aus. An der Wall Street wurde die Führung des Republikaners bei der Stimmenauszählung in der Nacht zum Mittwoch zeitweise in Kursrückgänge von 3,8 Prozent bei Dow Futures und 4,6 Prozent bei S&PFutures eingepreist. Auch in Asien lagen die Indizes mehrere Prozent im Minus. Ölpreise und Dollarkurs waren im Abwärtstrend, ebenso der mexikanische Peso. Der Goldpreis legte zu.

Clinton wäre die erste Frau gewesen, die die USA regiert hätte. Während sie als frühere First Lady, Senatorin und US-Aussenministerin jahrzehntelange Erfahrung in der US-Politik besitzt, hatte der New Yorker Geschäftsmann Trump noch nie ein öffentliches Amt inne. Er wird bei der Vereidigung im Januar 2017 70 Jahre alt sein - so alt war bei Amtsantritt noch kein US-Präsident der Nachkriegsgeschichte.

In seiner Siegesrede schlug Trump indes versöhnliche Töne an. Es sei nun «an der Zeit für uns, zusammen zu kommen», sagte er vor jubelnden Anhängern in New York. Er wolle Präsident «für alle Amerikaner» sein, versprach er. Seiner Konkurrentin Clinton gratulierte zu einem hart ausgefochtenen Wahlkampf. Clinton hatte Trump zuvor per Telefon ihre Niederlage eingestanden.

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