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Streit um Ego-Shooter-Games flammt auf

Der Münchner Amokläufer spielte häufig «Counter Strike». Der deutsche Innenminister Thomas de Maizière kritisiert solche Spiele als schädlich. Und löst heftige Reaktionen aus.

Onlinegame «Counter-Strike: Source»: Harmloses Ballervergnügen oder Auslöser von Amokläufen? (Video: Jan Derrer)

Der Amokläufer von München war ein Fan des Onlinegames «Counter-Strike: Source». Auch bei anderen Amokläufern war das Spiel, bei dem man Menschen niederschiessen muss, beliebt. Der Präsident des bayerischen Landeskriminalamtes, Robert Heimberger, nannte «Counter Strike ein Spiel, das bisher nahezu jeder ermittelte Amokläufer gespielt hat.» Für den deutschen Innenminister Thomas de Maizière ist klar, dass das «unerträgliche Ausmass von gewaltverherrlichenden Spielen im Internet auch eine schädliche Wirkung auf die Entwicklung von Jugendlichen hat. Das kann kein vernünftiger Mensch bestreiten.»

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