Diese Sprachsteuerung soll auch Dialekt verstehen

Die neue A-Klasse von Mercedes-Benz kann mehr als nur fahren.

Wird zusammen mit der Sprachsteuerung zur Kommandozentrale: Das avantgardistisch gestaltete Cockpit der A-Klasse. Foto: PD

Wird zusammen mit der Sprachsteuerung zur Kommandozentrale: Das avantgardistisch gestaltete Cockpit der A-Klasse. Foto: PD

Kein Wunder, dass die PR-Profis aus Stuttgart bei der Aufzählung der Highlights der neuen A-Klasse das Multimediasystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) als Erstes anführen. «Es bringt die Beziehung Mensch-Auto auf ein neues Level», sagt auch Mercedes-Benz-Schweiz-Chef Marc Langenbrinck.

Zu den Stärken von MBUX zählt die intelligente Sprachsteuerung mit natürlichem Sprachverstehen, die mit dem Schlüsselwort «Hey Mercedes» aktiviert wird. Die Linguatronic unterstützt viele Infotainmentfunktionen wie Zieleingabe, Anrufen, Musikauswahl, Nachrichten schreiben und hören, Wettervorhersage sowie Komfortfunktionen wie Klimatisierung/Heizung/Licht.

Doch während herkömmliche Sprachbedienungen von ihren Nutzern bestimmte feststehende Befehle verlangen, gehorcht MBUX dank natürlichen Sprachverstehens auf fast jedes Wort, erkennt und begreift nahezu alle Sätze aus den Infotainmentbereichen und der Fahrzeugbedienung. So wird «scheint die Sonne morgen in Zürich?» ebenso verstanden wie «wird das Wetter morgen schön in Zürich?».

Die Maschine passt sich dem Menschen an

Aktiviert wird die Sprachassistenz per Taste am Lenkrad oder mit dem Kommando «Hey Mercedes». Nicht mehr der Mensch muss sich der Maschine anpassen, sondern umgekehrt. Auch indirekte Formulierungen werden erkannt. Wenn der Nutzer sagt «Mir ist kalt» statt des Befehls «Temperatur auf 24 Grad», reagiert MBUX richtig.

Zugleich ist Linguatronic lernfähig. Sie stellt sich auf den Benutzer und seine Stimme ein und versteht auch Nichtmuttersprachler besser; zudem lernen die Softwaremodelle auf dem Server mit der Zeit Modewörter oder einen geänderten Sprachgebrauch. Das System antwortet zudem nicht mehr stereotyp, sondern variiert ebenfalls bei der Dialogausgabe. Laut Langenbrinck lernt die Software mit der Zeit auch Dialekt.

Aber die neue A-Klasse kann auch fahren: Sie bietet mehr Platz und neue Vierzylindermotoren – zum Start zwei Benziner und ein Diesel. Zudem glänzt das neue Cockpit mit einer avantgardistisch gestalteten Instrumententafel. Ohne die typische Hutze hinter dem Lenkrad entsteht eine neue Architektur. Die zwei jeweils bis zu 26 Zentimeter grossen Displays verschmelzen unter einem gemeinsamen Deckglas (Ausnahme: Basisvariante mit zwei 7-Zoll-Displays) zu einem Widescreen-Cockpit. Publikumspremiere feiert die neue A-Klasse ab dem 8. März am Auto-Salon in Genf.

lie/Red

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