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Suizidversuch an Zürcher Schule

In Meilen kam es zu einem tragischen Vorfall. Ein Schüler zog sich dabei lebensbedrohliche Verletzungen zu.

Sekundarschule Meilen: Hier kam es am letzten Montag zum tragischen Vorfall.
Sekundarschule Meilen: Hier kam es am letzten Montag zum tragischen Vorfall.
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Der Vorfall ereignete sich vergangene Woche, wie die Bildungsdirektion des Kantons Zürich am Dienstagabend in einem Communiqué verlauten lässt. Demnach habe sich ein Schüler in einer Schule der Gemeinde Meilen starke Verbrennungen zugefügt.

Lehrpersonen und die umgehend alarmierten Rettungskräfte hätten zwar sofort versucht, den jungen Mann zu retten. Der Schüler habe jedoch lebensbedrohliche Brandverletzungen erlitten. Der Zustand des Jungen sei noch immer kritisch, heisst es in der Mitteilung weiter.

Weshalb sich der Schüler selbst verletzt hat, ist noch unklar. Die Kantonspolizei Zürich, die vergangene Woche ebenfalls mit einem Grossaufgebot nach Meilen ausgerückt ist, ermittelt. «Aus Schutz und Respekt vor der Familie kommunizieren wir nicht weiter über diesen Vorfall», sagt eine Kapo-Sprecherin auf Anfrage.

Notfallseelsorge aufgeboten

Wie die Leitung der Schule den Eltern in einem Schreiben mitteilt, das mehreren Medien vorliegt, bewege und belaste das tragische Ereignis die Schülerinnen und Schüler, die Lehrpersonen und die Schulleitung sehr. Die Schule habe deshalb ein Team der Notfallseelsorge unter der Leitung der Krisenintervention Schweiz aufgeboten (Wie gehen Notfallpsychologen vor? Das Interview zum Thema: «Es geht darum, dem Schock Worte zu geben»).

«Wir sind alle tief betroffen und in Gedanken beim schwerverletzten Schüler und seiner Familie», heisst es im Elternbrief weiter. Auch die Bildungsdirektion steht mit der Schule im ständigen Austausch. Regierungsrätin Silvia Steiner bittet über die Medien um Zurückhaltung, damit den Angehörigen und den Betroffenen der notwendige Raum für die Bewältigung des Ereignisses gewährt werden könne.

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Hilfe bei Suizidgedanken

Stecken Sie in einer Krise oder haben Sie Suizidgedanken? Wenden Sie sich an diese Stellen, hier finden Sie Hilfe.

  • Beratungsstellen für Jugendliche und Erwachsene: 24-Stunden-Hotline 147 der Pro Juventute per Telefon, SMS und Chat (www.147.ch)
  • Onlineberatung für Jugendliche mit Suizidgedanken auf der Seite U25-schweiz.ch
  • Die Dargebotene Hand: anonyme Beratung per Telefon unter 143, Mail oder Chat (www.143.ch)
  • IAP – Institut für Angewandte Psychologie in Zürich: Beratung und Tipps (www.zhaw.ch/iap/ cybermobbing)

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