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Pestalozzi, du Misttreter!

In manch anerkannt schweizerischem Familiennamen zeigt sich ein Migrationshintergrund.

Im Zürcher Volksmund hiess er «Peschteluzz»: Statue des Johann Heinrich Pestalozzi. Foto: Samuel Schalch

Im Zürcher Volksmund hiess er «Peschteluzz»: Statue des Johann Heinrich Pestalozzi. Foto: Samuel Schalch

Thomas Widmer@ThomasWidmer1

Nachnamen sind oft verräterisch – sie verorten den Träger. Wenn der Familienname auf -oglu («Sohn») endet, ist klar: Türkei. Und garantiert kommt der Herr -ic vom Balkan. Ist das schlimm? Jedenfalls hält der hiesige Versicherungskonzern Swiss Life fremdländisch klingende Mitarbeiter an, gegenüber Kunden schweizerische Fake-Namen zu verwenden; angeblich kommt das besser an. So stand es in den letzten Tagen zu lesen.

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