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«Oper ist Hochleistungssport»

«Ich muss mir eine Rolle selbst glauben können»: Diana Damrau. Foto: Sabina Bobst

Mary Stuart war eine schillernde Königin: machtbesessen, gläubig, intrigant. Was verbindet Sie mit ihr?

Und die Königin glauben Sie sich?

Grosse Oper, schon in der Realität.

. . . der in der Realität Ihr Mann ist, der Bassbariton Nicolas Testé.

Wäre es nicht praktischer, wenn er Tenor wäre? Dann könnten Sie all die grossen Liebespaare verkörpern.

Machen Sie es zur Bedingung, dass Sie zusammen engagiert werden?

«In unserem Beruf kann man leicht den Bezug zur Realität verlieren.»

Also wechseln Sie derzeit zwischen Probebühne und Spielplatz?

Aber Sie mögen es schon, sich voll und ganz in eine Rolle zu stürzen?

So sportlich muss die Maria Stuarda nicht sein.

Mit den Proben sind Sie während Wochen fast täglich beschäftigt, die Aufführungen finden dann vielleicht alle drei Tage statt. Das ist ja tatsächlich weniger intensiv.

«Nach meinem «Traviata»-Debüt habe ich einen Luftsprung gemacht.»

Sie sind als freie Sängerin unterwegs: Ist man da speziell unter Druck, was die Leistung anbelangt?

Wie gross ist die Gefahr, dass man als herumreisende Starsängerin zur Diva wird?

Fast wie bei Mary Stuart und Elizabeth I . . .

Wann verwandeln Sie sich nach einer Aufführung zurück in die Privatperson? Beim Applaus? Oder wenn Sie das Kostüm ausziehen?

Auch nicht, wenn er besonders gut gelaufen ist?