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«Was ist aus uns Amerikanern geworden?»

«Ich schäme mich für die Republikaner und sorge mich um die Zukunft der Partei», sagt Ex-FBI-Direktor James Comey. Foto: Justin Tang (AP, Keystone)

Glauben Sie, dass Donald Trump Ihr Buch «Grösser als das Amt» gelesen hat?

In diesem Buch schreiben Sie sehr positiv über Barack Obama. Ein Unterschied ­zwischen ihm und Trump sei, dass Letzterer nie lacht. Wie erklären Sie sich das?

Über Ihre Treffen mit Präsident Trump fertigten Sie Gedächtnisprotokolle an. Haben Sie nach Gesprächen mit Obama und George W. Bush auch solche Memos geschrieben?

Das Essen fand Ende Januar 2017 statt. Drei Monate später wurden Sie gefeuert, und Sie bezeichnen Trump nun als «moralisch ungeeignet» für das Amt. Laut «Washington Post» hat er seit der Vereidigung etwa ­3300-mal gelogen oder falsche Dinge gesagt. Lügt er mit Absicht, oder giert er einfach nach Aufmerksamkeit?

Die Szene trug sich am Dienstag, 12. Juni 2018, im Grenzort McAllen in Texas zu und wurde von Getty-Fotograf John Moore festgehalten, der seit nunmehr zehn Jahren über die Migrationsströme aus Lateinamerika in die USA berichtet.
Auf der Nordseite des Flusses versammelte die Grenzwache die Migranten und nahm ihre Namen auf.
Was mit der Mutter und ihrem Kind passiert ist, war zunächst unklar. Mittlerweile ist bekannt, dass sie nicht getrennt wurden.
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Diese falsche Aussage hat er später auf Twitter wiederholt und den deutschen Politikern vorgeworfen, bei den Statistiken zu betrügen.

Im November findet die Kongresswahl statt. Sie waren selbst Republikaner. Nur wenige konservative Senatoren und Abgeordnete haben das Rückgrat, Trump zu widersprechen oder ihn für seine Attacken auf die Medien oder das FBI zu kritisieren.

«Bob Mueller erinnert mich an Atticus Finch, hart und unabhängig.»

An der Grenze zu Mexiko wurden bis vor kurzem Kinder von ihren Eltern getrennt und in Käfige gesperrt. Welche Wirkung hat das auf Amerika?

Sonderermittler Robert Mueller, der Trumps Russlandbeziehungen untersucht, war Ihr Vorgänger. Wie würden Sie ihn beschreiben?

Sie sind ein Lieblingsziel von Trumps Twitter-Attacken. Wie reagieren Sie, wenn er Sie «verlogener Schleimball» nennt?

Sie haben 971 000 Follower auf Twitter. Neulich posteten Sie ein Foto aus Iowa, dem Bundesstaat, wo die erste Vorwahl stattfindet. Sofort hiess es: «Er kandidiert 2020.»

Nach dem G-7-Gipfel haben Sie ein altes Foto getwittert, das Sie in Ottawa zeigt, und Sie lobten die exzellente Zusammen­­arbeit mit Kanada. Sind Trumps Attacken auf die westlichen Verbündeten ein Sicherheitsrisiko?

Vergangene Woche hat das Justizministerium einen Bericht zu den FBI-Ermittlungen über Hillary Clintons E-Mails veröffentlicht. Darin wird Ihr Verhalten als «ungehorsam» kritisiert. Gibt es rückblickend etwas, was Sie anders hätten machen sollen?

Konnten Sie für Ihr Buch auf Tagebücher zurückgreifen?

Haben Sie deswegen so genau beschrieben, was es beim Dinner mit Trump zu essen gab? Salat, Scampi, Hühnchen mit Parmesan und Pasta sowie zwei Kugeln Vanilleeis.

Als Sie Ihr Buch in New York präsentierten, wurden im Internet Tickets für 850 Dollar verkauft. Manche sehen in Ihnen einen Retter.

Ist es Ihr Traum, in zehn Jahren unbemerkt an einem College unterrichten zu können?