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My home is my Hilton

Rona Hodes ist immer auf Durchreise. Seit 13 Jahren lebt die Amerikanerin nur noch im Hotel. Ein Hausbesuch in ihrem Schweizer Basislager.

«Soll ich tagelang Karten spielen wie meine Freundinnen im Altersheim in Florida?»: Rona Hodes im Hilton Zurich Airport. Fotos: Andrea Zahler
«Soll ich tagelang Karten spielen wie meine Freundinnen im Altersheim in Florida?»: Rona Hodes im Hilton Zurich Airport. Fotos: Andrea Zahler

Allzu viel verlangt Rona Hodes nicht von einem Hotelzimmer. Aber was die Amerikanerin wünscht, ist unverhandelbar: «Keine Verbindungstüren zu anderen Zimmern. Unterkunft auf rauchfreier Etage. Zimmerreinigung ohne Duftsprays und scharfe Chemie. Zimmer mit Aussicht.»

Die weit gereiste Lady weiss, was sie will. Immerhin sind Hotelzimmer nicht irgendwelche temporären Absteigen für Rona Hodes. Sie sind ihr Zuhause. Seit 13 Jahren. «Ab 2006 habe ich nur noch in Hotels gelebt», erzählt Rona Hodes, die wir in ihrem «Hauptquartier» treffen, im Stammzimmer im fünften Stock des Hilton Zurich Airport in Glattbrugg. Hauptquartier deshalb, weil hier dauerhaft acht ihrer 18 Koffer lagern. Drei weitere liegen in einem Hotel der Hilton-Gruppe in Rom, drei in Florenz und je zwei in Sofia und in den USA.

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