Meghans Vater verpasst Hochzeit wegen Herz-OP

Vater Thomas Markle wird seine Tochter Meghan wohl nicht zum Altar führen. Er muss sich am Herz operieren lassen.

Thomas Markle, der Vater von Meghan Markle, kommt wohl doch nicht zur Hochzeit seiner Tochter nach London. Er habe vor sechs Tagen einen Herzinfarkt erlitten. (Archivbild)

Thomas Markle, der Vater von Meghan Markle, kommt wohl doch nicht zur Hochzeit seiner Tochter nach London. Er habe vor sechs Tagen einen Herzinfarkt erlitten. (Archivbild) Bild: Rui Vieira/AP/Keystone

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Der Vater von Meghan Markle muss sich laut Medienbericht nach einem Herzinfarkt einer Operation unterziehen und droht deshalb die Hochzeit seiner Tochter endgültig zu verpassen. Der Eingriff solle am Mittwoch stattfinden, meldete das US-Promi-Portal «TMZ» am Dienstag.

Damit würde seine Reise nach England zu Meghans Hochzeit mit Prinz Harry am Samstag nun platzen, hiess es. Vor einigen Tagen soll der 73-Jährige einen Herzinfarkt erlitten haben. «Ich hasse den Gedanken, einen der grössten Momente der Geschichte zu verpassen und meine Tochter nicht zum Altar zu führen», sagte Markle danach laut «TMZ».

Erst am Montag hatte der Vater für einen Eklat gesorgt, als er seine Teilnahme an dem Fest absagte. Als Grund für die Absage nannte er aber nicht seine Gesundheit, vielmehr wolle er weder seine Tochter noch die Königsfamilie in Verlegenheit bringen. Er reagierte damit auf Vorwürfe, er habe gegen Geld gestellte Paparazzi-Fotos von sich machen lassen.

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Zu sehen war Markle bei einem Schneider, wo er Mass nehmen liess für einen Anzug, im Internet-Café beim Anschauen von Fotos seiner Tochter und beim Studieren eines Bildbands über Grossbritannien. Später tauchten dann Bilder einer Überwachungskamera auf, die Markle im Gespräch mit einem Fotografen zeigten.

Thomas Markle räumt in dem «TMZ»-Interview angeblich ein, dass er mit Fotografen zusammengearbeitet habe, um vor der Hochzeit eine Reihe Bilder von ihm zu stellen. Er sei zuvor über Paparazzi-Schnappschüsse verärgert gewesen, die ihn in ein schlechtes Licht gerückt hätten. Doch nun bedaure er seine Absprache mit den Fotografen. Um Geld sei es ihm dabei nicht in erster Linie gegangen.

Mutter ist dabei

Bei der Hochzeit sollte Markle seine Tochter zum Altar führen. Das hatte der Kensington-Palast Anfang Mai in London mitgeteilt. «Miss Markle ist überglücklich, dass ihre Eltern bei diesem freudigen Ereignis an ihrer Seite sind», hiess es damals. Nun muss Meghan möglicherweise damit zurechtkommen, dass nur ihre Mutter, Doria Ragland, dabei sein wird.

Ragland soll ihre Tochter am Hochzeitstag im Auto vom Hotel zur Kirche begleiten. Spekuliert wird nun, ob die Sozialarbeiterin und Yogalehrerin, die Meghan allein grossgezogen hat, nun auch den Part des Vaters übernehmen könnte. Sie soll eine besonders innige Verbindung zu Meghan haben.

Zurückgezogenes Leben

Im Verhältnis zum Vater soll es Höhen und Tiefen gegeben haben. Zum Vatertag hatte Meghan einmal unter ein Bild von Thomas Markle auf Instagram geschrieben: «Bis zum heutigen Tag sind deine Umarmungen die besten der Welt.» Thomas Markle lebt zurückgezogen in den USA und Mexiko. Meghans Eltern trennten sich, als sie noch ein Kind war.

Ihre Halbgeschwister Thomas Junior und Samantha aus der ersten Ehe ihres Vaters hatte Meghan erst gar nicht zur Hochzeit eingeladen. Meghan hat zu ihnen ein schlechtes Verhältnis. Die 17 Jahre ältere Samantha ätzte immer wieder auf Twitter gegen Meghan und plant ein Buch mit dem Titel «The Diary of Princess Pushy's Sister» (auf Deutsch etwa: «Tagebuch der Schwester von Prinzessin Aufdringlich»).

Fenster-Monteur Thomas Junior lebt mit Frau und zwei Kindern im US-Staat Oregon. Er meldete sich immer wieder in den Medien zu Wort, unter anderem mit der Warnung an Prinz Harry, er begehe einen Fehler damit, Meghan zu heiraten. (oli/chk/sda/afp)

Erstellt: 15.05.2018, 06:01 Uhr

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