Zum Hauptinhalt springen

Kunst für die Ohren

Hörspiele erfreuen sich einer grossen Beliebtheit – mit steigenden Zuhörerzahlen und ungeahnten Nebeneffekten. Warum dieses unerwartete Revival?

Das Vorbild: Orson Welles nimmt 1938 sein Hörspiel «War of the Worlds» auf, mit dem er unter der Bevölkerung Angst und Schrecken verbreitete. Foto: Keystone
Das Vorbild: Orson Welles nimmt 1938 sein Hörspiel «War of the Worlds» auf, mit dem er unter der Bevölkerung Angst und Schrecken verbreitete. Foto: Keystone

Sie können nun immer und überall mit dabei sein. Im Bett, beim Joggen, in der S-Bahn: Hörspiele, diese ziemlich alte, aber immer noch sehr vitale Kunstform, die nur darum marginal erscheinen mag, weil sie sich jedweder Sichtbarkeit entzieht – was in unserer visuell geprägten Kultur ein Nachteil ist. Doch die Unsichtbarkeit spricht nicht gegen das Genre, im Gegenteil: Hörspiele sind ein Fest fürs Gehör.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.