Zum Hauptinhalt springen

Julius Bär muss mehr als eine halbe Milliarde Dollar zahlen

Im US-Steuerstreit steht die Privatbank kurz vor einer abschliessenden Einigung. Die Strafzahlung dürfte sich fast auf einen ganzen Jahresgewinn belaufen.

Die Anleger reagieren erleichtert auf den US-Deal: Geschäftsgebäude der Bank Julius Bär in Zürich. Foto: Arnd Wiegmann (Reuters)
Die Anleger reagieren erleichtert auf den US-Deal: Geschäftsgebäude der Bank Julius Bär in Zürich. Foto: Arnd Wiegmann (Reuters)

Die Zürcher Bank Julius Bär kommt bei der Vergangenheitsbewältigung vorwärts. Seit gestern ist klar, wie hoch die Busse im US-Steuerstreit gegen die Bank ausfallen dürfte. Zumindest die Anleger reagierten erleichtert. Die Bär-Aktie legte nach Bekanntgabe eines provisorischen Deals mit der amerikanischen Justiz von knapp 550 Millionen Dollar um 4 Prozent zu. Dennoch fällt die Strafzahlung deutlich höher aus, als wenn man sie mit den Reserven vergleicht, welche die Bank im Juni gebildet hat. Damals stellte Julius Bär 350 Millionen Dollar zurück und betonte, dass sie auf einen raschen Abschluss dieser «bedauerlichen» Altlast hinarbeite.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.