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Im Forellenpuff

Südkoreaner lieben das Eisfischen. Was einfach aussieht, kann einen wahnsinnig machen. Ein Erfahrungsbericht.

Blick in die Tiefe, Blick ins Nichts – und eine Styropormatte schützt am Pyeongchang Trout Festival vor der Eiseskälte.
Blick in die Tiefe, Blick ins Nichts – und eine Styropormatte schützt am Pyeongchang Trout Festival vor der Eiseskälte.
Urs Jaudas
Zu Hunderten kommen die Menschen hinaus auf den See und frönen dem eiskalten Hobby.
Zu Hunderten kommen die Menschen hinaus auf den See und frönen dem eiskalten Hobby.
Urs Jaudas
Die Maskottchen sorgen für Unterhaltung bei den kleineren Fischern.
Die Maskottchen sorgen für Unterhaltung bei den kleineren Fischern.
Urs Jaudas
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Das ist mein Loch, genau da muss es sein – zwischen vielen Koreanern, die alle viele Fische gefangen haben. Ich nähere mich ihnen, ihre Augen huschen an mir rauf und runter, als schätzten sie die Grösse einer heranrückenden Armee ein, sie merken aber bald: Da droht nicht allzu viel Gefahr. Es ist Wochenende, und der Südkoreaner geht eisfischen. Am Forellenfestival, so heisst das hier. Forellen, das passt, die kenn ich, mein Vater hat eine kleine Forellenzucht. Ich löse den Festivalpass für 30 Franken, neben mir verlassen Koreaner mit Plastiksäcken voller Forellen den Ort. Was die können, kann ich Forellenzüchtersohn schon lange.

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