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Höhere AHV-Renten bleiben ein Wunsch

Ein Ja zur CVP-Initiative würde die Benachteiligung von Ehepaaren bei den Sozialversicherungen nicht beseitigen.

Verheiratete erhalten weniger AHV-Rente als Konkubinatspaare: Senioren an einem Tanznachmittag. Foto: Gaetan Bally (Keystone)
Verheiratete erhalten weniger AHV-Rente als Konkubinatspaare: Senioren an einem Tanznachmittag. Foto: Gaetan Bally (Keystone)

Die Initiative gegen die Heiratsstrafe will nicht nur die steuerliche Benachteiligung der Ehepaare beseitigen, sondern diese bei der AHV den Konkubinats­paaren gleichstellen. Denn heute bekommen Verheiratete zusammen maximal 150 Prozent einer Maximalrente für Einzelpersonen ausbezahlt, gemäss ­heutigem Stand sind das 3525 Franken im Monat. Die Initianten halten diese Plafonierung der Ehepaarrente für ungerecht, da Konkubinatspaare ungekürzte Einzelrenten erhalten. Unverheirateten Paaren zahlt die AHV zusammen maximal 4700 Franken im Monat. Bei Rentnerpaaren stösst die Plafonierung der Ehepaarrente vor allem dann auf Unverständnis, wenn beide erwerbs­tätig waren.

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