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Familienfahrt nach Pipiriki

Eine Kanufahrt auf dem Whanganui, dem drittlängsten Fluss Neuseelands, ist ein Abenteuer. Darin inbegriffen: Begegnungen mit Possums, Mutproben und eine Brücke ins Nirgendwo.

Wer die Einsamkeit sucht, der findet sie auf einer Kanufahrt auf dem Whanganui. Fotos: Bernard van Dierendonck
Wer die Einsamkeit sucht, der findet sie auf einer Kanufahrt auf dem Whanganui. Fotos: Bernard van Dierendonck

Das Wasser fliesst im Zeitlupentempo. Weder ein Windhauch noch Wirbel kräuseln die Oberfläche, bis sich vom Paddel grosse Tropfen lösen und Kringelketten auf dem Fluss zeichnen. Die achtjährige Caroline döst auf der Ruderbank, das Kanu mit den anderen beiden Familienmitgliedern, der Gattin und der elfjährigen Tochter Milena, treibt neben uns. Links und rechts ragen rotbraune Sandsteinwände senkrecht in den Himmel. In einer Million Jahre hat sich der Whanganui diesen tiefen Canyon in den Fels gegraben.

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