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«Die Schauspielhaus-WG», Nr. 5 – Er will gemeinsam einsam sitzen

In unserer Video-Serie sprechen die acht künftigen Hausregisseure des Zürcher Schauspielhauses über Lieblingsstücke, krasse Verrisse und die Kraft des Theaters. Nr. 5: Alexander Giesche.

Alexander Giesche, Münchner Theatermann, schreibt. (Video: Alexander Giesche, Tamedia)

Wir fragten die neuen Hausregisseurinnen und Hausregisseure:

1.Was Ist Ihnen das liebste Stück und wieso?2. Kann Theater die Welt verändern?3.Was war die vernichtendste Kritik, die Sie je bekamen?

In der Folge 5 unserer Video-Serie antwortet der Münchner Theatermann Alexander Giesche.

Der Mann, der mit seinen technologiebasierten, digitalen Projekten die Szene aufmischt, wurde 1982 in München geboren. Alexander Giesche studierte bis 2011 am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Giessen, wo er bereits Crossover-Werke zwischen Performance und Bildender Kunst entwickelte. Für das Master-Studium wechselte Giesche an die Theater- und Tanzakademie in Amsterdam. Seine Arbeiten, die oft aufs Poetisch-Atmosphärische bauen und wenig plotgetrieben Narratives haben, waren unter anderem an den Münchner Kammerspielen, dem Frascati-Theater Amsterdam, dem Kaaitheater Brussels und an zahlreichen Festivals zu sehen wie an dem Festival Theater der Welt Mannheim, dem Spielart München, Festival d’Automne Paris und dem Junge-Hunde-Festival Aarhus. Von 2012 bis 2014 wirkte Giesche als Artist in Residence am Theater Bremen. 2015 machte sein visual poem «Der perfekte Mensch» den Auftakt des Münchner Festivals Radikal jung. Am Luzerner Theater realisierte Giesche etwa «White Out», eine Produktion, die ans Schweizer Theatertreffen geladen wurde. Als performativer Gastgeber setzt er sich auch mit dem Brüchigwerden der vierten Wand auseinander.

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