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Die Messaging-App Telegram ist aus dem App Store verschwunden

Der beliebte Messenger ist nicht länger in Apples App Store zu finden. Was ist passiert?

Die Messenger-App Telegram ist nicht länger im App Store von Apple anzutreffen. Der Grund...
Die Messenger-App Telegram ist nicht länger im App Store von Apple anzutreffen. Der Grund...
Keystone
... könnte die Kanal-Funktion sein. Dort kann man den Newsticker von Personen abonnieren. Im Bild der Telegram-Kanal des Techexperten Om Malik
... könnte die Kanal-Funktion sein. Dort kann man den Newsticker von Personen abonnieren. Im Bild der Telegram-Kanal des Techexperten Om Malik
zei
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Nein, einer der ganz grossen ist Telegram nicht. Was Nutzerzahlenangeht, haben Whatsapp, Wechat und der Facebook Messenger klar die Nase vorn.

Trotzdem hat Telegram ein Publikum gefunden. Findigen Reddit-Nutzernist dann gestern auch nicht entgangen, dass die App ohne Ankündigung oder Erklärung aus Apples App Store verschwunden ist.

Hat es etwas mit einer neuen Variante der Telegram-App zu tun, oder war es vielleicht ein Versehen? Spekulationen liessen nicht lang auf sich warten.

Der Gründer meldet sich

Wie Techcrunchentdeckt hat, hat sich inzwischen der Telegram-Gründer auf Twitter dazu geäussert:

Apple habe Telegram informiert, dass «unangebrachte Inhalte» in der App zirkulieren würden. Daher habe Telegram die Apps sofort aus dem App Store entfernt. Sobald Schutzmassnahmen getroffen seien, würden die Apps wieder in den App Store zurückkehren, so Pavel Durov.

Problem mit den Kanälen?

Diese Begründung legt die Vermutung nahe, dass das Problem weniger bei der Kurznachrichten-Funktion der App als vielmehr bei den Channels/Kanälen zu finden ist.

Anders als bei normalen Chats und Gruppenunterhaltungen kann man dort – ähnlich wie bei Twitter – Leuten folgen und ihre Newsticker abonnieren.

Ob das aber tatsächlich der Grund für die Beanstandung durch Apple war, ist aktuell genauso unklar wie die Frage, um was für «unangebrachte Inhalte» es sich handelt.

Update: Inzwischen ist die App zurück, wie Pavel Durov auf Twitter mitteilte.

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