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Die Glückskette reagiert auf Kritik

Neu soll ein grösserer Teil der Schweizer Spendengelder für Flüchtlinge auf dem Balkan eingesetzt werden.

Mehr Hilfe von der Glückskette: Flüchtlinge in Berkasovo, Serbien. Foto: Marko Drobnjakovic (AP, Keystone)
Mehr Hilfe von der Glückskette: Flüchtlinge in Berkasovo, Serbien. Foto: Marko Drobnjakovic (AP, Keystone)

Nach den dramatischen Bildern aus dem Bahnhof Budapest war die Solidarität gross: Bei der Glückskette-Sammelaktion zugunsten von Flüchtlingen sind im September 24,6 Millionen Franken zusammengekommen – Geld, von denen die Spenderinnen und Spender annahmen, dass es eben jenen Flüchtlingen zugute kommt, die zu Tausenden über den Balkan marschieren. Die Berichterstattung am Sammeltag hatte diesen Eindruck erweckt, und so war die Überraschung gross, als es einen Monat später hiess, dass nur 10 Prozent der Spendengelder in Hilfsprojekte auf der Balkanroute fliessen. Der Hauptteil der Spenden sollte Schweizer Hilfswerken zugutekommen, die Flüchtlinge in den Nachbarländer von Syrien betreuen.

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